Erster Bauabschnitt fertiggestellt 23.11.2015

Sanierung des Gymnasiums Schloß Neuhaus geht voran

 

Die Sanierung des Gymnasiums Schloß Neuhaus geht voran. Jetzt konnte der erste Bauabschnitt fertiggestellt werden. Die Kosten dafür blieben leicht unter dem geplanten Ansatz von 4,9 Millionen Euro. Das teilte Volker Hermann, Betriebsleiter des Gebäudemanagements der Stadt Paderborn, bei einem Termin in der Schule mit. Neben dem GMP hatten daran auch der Schulleiter Bernhard Gödde, Schuldezernent Wolfgang Walter sowie weitere Vertreter der Schule und der Schulverwaltung teilgenommen.

Der in den 70-er und 80-er des letzten Jahrhunderts errichtete Gebäudekomplex war ursprünglich auf zwei parallel laufende Schulen, die Hauptschule Heinrich und das Gymnasium, ausgerichtet. Nach der Auflösung der Hauptschule konnte der dringend erforderliche zusätzliche Platzbedarf des verbleibenden Gymnasiums Schloß Neuhaus durch die Übernahme der Räume abgedeckt werden.

Nach dem Umbau und Erweiterung der naturwissenschaftlichen Räume und der Kunsträume vor einigen Jahren begannen 2011 die Planungen für die beiden Klassenraumtrakte. Die Aufgabe war, aus den beiden getrennten Schulkörpern einen neuen Grundriss für Nutzung des Gymnasiums über die gesamte Fläche zu gestalten. Zudem soll in Zukunft ein neuer Haupteingang in der Gebäudemitte die beiden Gebäudeteile verbinden.

Um einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb während des Umbaus zu gewährleisten, wurden auf dem Schulhof eine Ausweichschule, bestehend aus 174 Containern, geschaffen. Die gesamte Maßnahme wurde in zwei Bauabschnitte, entsprechend den beiden Gebäudekörpern aufgeteilt, sodass auch während der grundlegenden Sanierung eines Teils immer ein Bauteil der Schule weiter zur Verfügung steht.
Der erste Gebäudeteil mit einer Nutzfläche von etwa 4.500 m² wurde komplett entkernt, d.h., nur der tragende Teil und die Fassade des Gebäudes sind stehen geblieben. Alle Innenwände und die gesamte Technik (Heizung, Elektrik und Sicherheitseinrichtungen) wurden ersetzt.

Auf Grundlage des Beschlusses des Schulausschusses im Juli 2010 wurde Grundriss komplett neu überarbeitet und den neuen Bedürfnissen einer modernen Schule angepasst. Neben den üblichen Klassenräumen erhält die Schule nun kleinere Kursräume, spezielle Differenzierungsräume und heute übliche Selbstlernzentren. Die neuen Informatikräume entsprechen nun den neusten Anforderungen an Größe und Ausstattung. Alle Klassenräume haben neben der normalen Tafel zusätzlich ein interaktives Whiteboard mit Nahdistanzbeamer erhalten.

"Wir als Schulträger investieren insgesamt 14,4 Millionen Euro in diese Sanierung und die Ausweichschule. Der jetzt fertiggestellte erste Bauabschnitt zeigt, dass sich die Lernbedingungen für die 1.400 Schüler und mehr als 120 Lehrer deutlich verbessern werden", so Schuldezernent Wolfgang Walter. Dass die Schule nach dem Ende der Sanierung ein völlig neues Gesicht haben wird, davon ist auch Schulleiter Bernhard Gödde überzeugt. "'Wir haben mit dieser grundlegenden baulichen Modernisierung vielversprechende Möglichkeiten die Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit in den Sprachen als Europaschule sowie in den Naturwissenschaften noch effektiver umzusetzen", freut sich der Schulleiter.

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