"Fuel Cell Box" 2011 16.03.2011

NRW-Schülerwettbewerb "Fuel Cell Box" 2011

Ein Radiosender will sein Sendegebiet ausweiten und möchte deswegen einen neuen Sendemast einrichten. Der optimale Standort hierfür ist ein nicht erschlossener Berggipfel im Siegerland. Da der Sendemast deshalb allerdings abseits der Stromversorgung stehen wird, soll ein System entwickelt und gebaut werden, das die Versorgung autark mit erneuerbaren Energien rund-um-die-Uhr sicherstellt.
Seit dem 6. Dezember 2010 versuchen die Schüler Janis Käune, Moritz Bensberg und Jonas Bressler im Rahmen des „Fuel Cell Box“-Wettbewerbs, ein solches System herzustellen. Als eine von über 140 Schülergruppen aus ganz NRW lösten sie zunächst verschiedene Aufgaben zu den Themen „Solarzelle“, „Brennstoffzelle“ und „Windkraftwerk“. Mit ihrem Lösungsvorschlag erreichten sie nun die Endrunde des Wettbewerbs. Im Zentrum für Brennstoffzellentechnik in Duisburg erhielten sie am 25. Februar 2011 als eine von den 20 besten Gruppen einen Baukasten - die "Fuel Cell Box". Die Übergabe erfolgte durch Dr. Heinz Baues vom NRW-Umweltministerium. Mit den Bauteilen der Fuel Cell Box sollen die drei Schüler bis Ende Mai den Radio-Sendemast im Modell mit Hilfe von Brennstoffzellen und Wasserstoff autark mit regenerativer Energie versorgen.
In den kommenden Wochen treffen sich die drei Schüler daher regelmäßig, um mit Solarzellen, Brennstoffzellen und einem Windrad zu experimentieren. Das Ziel ihrer Mühen steht dabei jetzt schon fest: Am 14. Juli 2011 wollen sie als eines der besten fünf Teams nach Düsseldorf reisen, um ihre Idee dort NRW-Umweltminister Johannes Remmel vorzustellen.

Dr. Heinz Baues, Dr. Thomas Kattenstein, Cornelia Voigt, Gymnasium Schloß Neuhaus, Paderborn, mit Janis Käune,
Jonas Bressler, Moritz Bensberg und Lehrer Christoph Koböke

Inhalt der Fuel Cell Box
Janis Käune, Jonas Bressler und Moritz Bensberg beim experimetieren mit der Fuel Cell Box
   
   
Fotos: Klaus Voit (Energie Agentur NRW ), Christoph Koböke GSN
Text: Christoph Koböke

zurück