Fahrt der Mathematik-Olympioniken nach Gießen 30.01.2020

Erfolgreiche Olympioniken besuchen das Mathematikum

 

Im Zusammenhang mit einer Olympiade heißt es oft: Dabei sein ist alles! Denn schon die Teilnahme ist ein großer Erfolg. Dank der Förderung durch die Osthushenrich-Stiftung erhielten die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mathematik-Olympiade am Gymnasium Schloss Neuhaus in diesem Jahr erstmalig eine besondere Auszeichnung für ihre Leistungen.

Wie in jedem Jahr nahmen auch im Herbst 2019 viele mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler des GSN an der Schulrunde der Mathematik-Olympiade 2019/2020 teil und reichten ihre Aufgabenlösungen zur Bewertung ein. Und, ebenso wie in den Vorjahren, waren viele dieser Lösungen so gut, dass die Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an der zweiten Runde, der Regionalrunde, eingeladen wurden. Doch das sollte in diesem Jahr nicht die einzige Anerkennung für den Erfolg in der ersten Runde sein. Durch die Förderung der Osthushenrich-Stiftung, die die Finanzierung der Busfahrt von Paderborn nach Gießen übernahm, wurde es ermöglicht, dass diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich zu einer Exkursion ins Mathematikum eingeladen wurden.

Am 30. Januar war es dann soweit: 26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 machten sich zusammen mit den begleitenden Lehrern Frau Krämer und Herrn Taake auf den Weg von Schloss Neuhaus nach Gießen. Am Mathematikum angekommen versammelten sich zunächst alle zu einem Gruppenbild, bevor es in der Mittagspause die Gelegenheit gab, ein wenig die Gießener Innenstadt zu erkunden. Gut gestärkt stand der Nachmittag dann ganz im Zeichen der Mathematik. Nach einer kurzen Einführung im Museum, bei der gemeinsam überlegt wurde, wie man am besten die Anzahl der Smarties in einem vier Quadratmeter großen Wimmelbild ermitteln kann, hatten die jungen Mathematiker zwei Stunden lang Zeit, um die Exponate des Museums zu entdecken.

Getreu dem Motto des Mathematikums „Mathematik zum Anfassen“ erforschten sie die interaktiven Experimente und fanden ihre persönlichen Lieblinge. „Mir hat die Luftschraube am besten gefallen,“ berichtete Justus aus 5d auf der Rückfahrt und Tabea (7d) und Le-Anh (8a) zeigten ihr Video des Chaospendels. Alina und Lorena (beide 5e) hatten sich erfolgreich als Code-Knacker versucht und erzählten stolz, dass sie es sogar einmal ohne einen Fehlversuch geschafft hatten, den Code zu entschlüsseln. Auch alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich der Aussage von Clara, Felicitas, Johanna und Lava (alle 5d) nur anschließen: „Es hat uns sehr gut gefallen.“ Simon aus der 6b ergänzte: „Es ist toll, dass es so etwas wie diese Exkursion gibt.“ Für ihn und Moritz (6c) hatte die Abreise aus dem Mathematikum noch ein ganz besonderes Rätsel parat: das Schloss der Rucksackkiste hatte sich so verklemmt, dass die beiden ihr ganzes Geschick einsetzen mussten, um es wieder zu öffnen.

Fotos und Text: Denise Krämer