Das Team "NoName - NoFear"

Vorstellung des Teams

 

Wir sind das Team NoName - NoFear. Wir kommen aus der neunten Jahrgangsstufe des GSN und sind zwischen dreizehn und fünfzehn Jahre alt. Wir, das sind Dan, Paul, Felix, Timo, Fabian und Nick. Wir nehmen dieses Jahr zum ersten Mal an der First Lego League teil. Durch den Informatik-Kurs 08/09IFE1 haben wir uns kennengelernt, deshalb haben wir uns auch im Juni 2018 dazu entschieden, gemeinsam an der Roboter-AG unter der Leitung von Frau Löcke teilzunehmen. Seitdem treffen wir uns donnerstags, freitags und samstags, um auf den Wettbewerb am 12.01.2019 hinzuarbeiten.

FIRST LEGO League:

Die FIRST LEGO League (kurz FLL) ist einer der drei großen Roboterwettbewerbe, die in der Roboter-AG in Angriff genommen werden. Jedes Jahr findet die FLL unter einem Hauptthema statt, welches dieses Jahr „Into Orbit“, also „in den Weltraum“, lautet. Die FLL beinhaltet vier sehr unterschiedliche Kategorien:

  • Robot Game:

    Im Robot Game muss ein vom Team erstellter Roboter, der zu 100% nachweisbar aus Lego bestehen muss, Aufgaben auf einem rechteckigen Spielfeld lösen und dadurch eine bestimmte Anzahl an Punkten erreichen. Unser Team hat sich für dieses Jahr einen Plan erstellt, welche Aufgaben wir lösen wollen; so erreichen wir im Optimalfall 222 von möglichen 400 Punkten.

  • Robot Design:

    In einem Jurygespräch muss das Team seinen Roboter, dazugehörende Werkzeuge und die Programmierung von bestimmten Aufgaben erklären.

  • Teamwork:

    Um in dieser Kategorie viele Punkte sammeln zu können, müssen alle Mitglieder gemeinsam und freundschaftlich als Team agieren. Am Wettbewerbstag stellt sich das Team einem Teamspiel, bei dem es unter Beweis stellen kann, wie gut es als Team miteinander arbeitet.

  • Forschung:

    Um in dieser Kategorie punkten zu können, mussten wir unsere grauen Zellen ganz schön zum Qualmen bringen. Wie der Name schon sagt, müssen die Teilnehmer etwas erforschen. Dabei muss sich das Forschungsprojekt an das Thema des jeweiligen Jahres halten. Dieses Jahr mussten wir also etwas erfinden, was mit dem Weltraum zu tun hat.

  • Unser Forschungsprojekt:

    Wir hatten die Idee, den Alltag für Astronauten auf Raumstationen zu erleichtern. Wie bestimmt viele von euch Lesern wissen, gibt es für die Astronauten z.B. auf der ISS keine vernünftige Nahrung bekommen, sie essen nur Sachen aus Tüten, die zwar nahrhaft sind, aber nur am entferntesten an echtes Essen auf der Erde erinnern. Allerdings ist frische Nahrung, vor allem Obst und Gemüse, sehr wichtig für Menschen. So hat beispielsweise die Uni Exeter eine Studie durchgeführt, die besagt, dass die alleinige Anwesenheit von frischer Nahrung die Motivation von Menschen um etwa 15% steigert. Deswegen haben wir einen Prototyp eines Terrassensystems erstellt, welches es ermöglicht, zum Beispiel Salat einfach anzubauen. Wärme und Feuchtigkeit werden mit Sensoren geregelt, Schwerkraft kann man mit einem Supraleiter, das ist ein Gegenstand, der starke Magnetfelder erzeugt, herstellen. Außerdem haben wir einen automatischen Schneidemechanismus eingebaut, damit die Astronauten den Salat einfach aus dem Auffangbecken herausnehmen können. Bei der Erstellung des Prototyps haben uns vier Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen geholfen.

Und nun einige Impressionen aus der Vorbereitungszeit...

Text: NoName - NoFear
Fotos: Ingrid Löcke