Brennpunkte der Welt 07.05.2015

Das Projekt „Brennpunkte der Welt“ wurde im Rahmen der Anti-Rassismus-Woche zur Aufklärung der aktuellen weltpolitischen Lage von 12 Oberstufenschülerinnen und -schülern eigenständig und freiwillig initiiert und selbstständig vorbereitet und umgesetzt.

An zwei aufeinanderfolgenden Montagen, wurden den neunten Klassen die sechs „Brennpunkte“ in der Aula präsentiert: Wie entwickelte sich der Verlauf des Ukraine-Russland Konflikts? Was ist die aktuelle Situation in Syrien? Woran war die IS beteiligt? Was ist in der Charlie-Hebdo-Redaktion wirklich passiert? Welche Zusammenhänge gab es mit dem Attentat in Dänemark? Und schließlich, ein kaum in den Medien vertretender Massenmord in Nigeria durch die Terrororganisation Boko Haram.

90 Minuten lang hörten die insgesamt fast 150 Schülerinnen und Schüler konzentriert zu und waren nach jedem Vortrag eingeladen, in eine Diskussion einzusteigen.

Wir haben einen guten Überblick über die Geschehnisse der Welt bekommen und uns damit ein Stück weit auseinander gesetzt“, fasste ein Schüler der neunten Klasse zusammen.

Ziel dieses Projekts war die Aufklärung über aktuelle Themen und die eigene Meinungsbildung, entstanden durch die Diskussionen: „Ich fand die Doppelstunde in der Aula gut, denn es hat auch über unbekanntere Details der unterschiedlichen Konflikte informiert und eigentlich alles zusammengefasst, was im Moment in der Welt los ist“ (eine Schülerin der 9c).

Uns Oberstufenschülern war es dabei besonders wichtig, dass die zukünftigen EF-Schüler die Wichtigkeit der weltpolitischen Ereignisse erkennen und lernen, sich selbst ein Bild machen zu können, um diese Situationen besser beurteilen und einschätzen zu lernen.

„Eine gute Abwechslung zum ‚normalen‘ Schulalltag“, schmunzelt ein Junge.

Text und Foto: Judith Meding
Gestaltung: Lena Kociemba