Jaipur Tag 2 (13.04.2014)

Nachdem wir am Morgen um sieben Uhr geweckt worden waren, gingen wir an diversen Hinterlassenschaften von Affen vorbei zum Frühstück. Danach machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zu einem anderen Fort. Auch an diesem Tag war es wieder sehr heiß und das Wasser aus dem Bus war auch keine Hilfe, da es fast genau die gleiche Temperatur hatte wie das Wasser draußen.

Die Eintrittspreise waren sehr interessant, denn Einheimische mussten viel weniger bezahlen als Ausländer.

Hinterher fuhren wir in die Stadt und besuchten Jantar Mantar und den Palast der Winde.

Auf dem Areal von Jantar Mantar, einer historischen astronomischen Sternwarte aus dem 18. Jahrhundert, stehen viele Sonnenuhren, zum Beispiel eine, die die lokale Zeit auf 20 Sekunden genau anzeigt, und eine, die zwischen Sommer- und Winterzeit unterscheidet. Außerdem gibt es je eine Uhr für jedes der zwölf Tierkreiszeichen.

Der Palast der Winde (Hawa Mahal) ist eigentlich kein richtiger Palast, sondern nur eine Fassade mit sehr vielen Fenstern und kaum etwas dahinter. Er wurde damals dafür gebaut, dass die Haremsfrauen auch mal etwas von der Stadt sahen, ohne dass andere Männer sie sehen konnten.

Da wir alle schon so viele Sehenswürdigkeiten gesehen hatten, wollten wir jetzt auch shoppen, also machten wir den Palast der Winde als Treffpunkt aus und durfte in Dreier- bis Vierergruppen in den vielen kleinen Geschäften einkaufen gehen und vor allem viel handeln.

Danach sind wir mit dem Bus zurück in die Amity Universität gefahren. Nachdem wir uns auf unseren Zimmern frischgemacht hatten und zum Abendessen gehen wollten, wurden wir gefühlt von der gesamten Affenpopulation Jaipurs auf unserer Etage festgehalten, da sie sowohl das Treppenhaus, als auch den Weg zum Fahrstuhl besetzt hatten.

Eine indische Studentin musste uns helfen, uns den Weg zum Fahrstuhl freizukämpfen, damit wir noch etwas zu Essen bekamen.

Schließlich kamen wir noch zum Essen, 15 Minuten zu spät, aber dafür unversehrt.