Tag 5, 09.10.2018: Mont-Saint-Michel und Saint Malo

Der Dienstag begann für alle an einem am Markt gelegenen Parkplatz: Dort standen zwei Reisebusse bereit, mit denen wir zuerst etwa 90 Minuten nach Mont-Saint-Michel fuhren.
Vom dortigen Parkplatz aus, der sich nahe dem etwa vier Kilometer vor der Insel, also auf dem Festland gelegenen Besucher- und Infozentrum befand, gingen wir zur Insel. Nach einer Dreiviertelstunde erreichten wir diese: ein Burgtor markierte den Eingang. Enge Gassen und Treppen führten den Berg hinauf, der Weg war ziemlich anstrengend. Aber es lohnte sich. Zuerst kamen wir auf eine Terrasse, von der man einen wunderschönen Ausblick auf den Atlantik hatte. Die Abtei, welche ab dem achten Jahrhundert von Benediktinermönchen erbaut worden war, ist noch heute fast komplett originalgetreu und man konnte viele alte Räume betreten, die für den Alltag der Mönche früher sehr wichtig gewesen waren. Mit einem elektronischen Audioguide konnte man viel Interessantes über die Mönche, von denen auch heute noch einige dort leben, und ihre Abtei erfahren. Doch die Zeit war knapp, und ehe wir´s uns versahen, saßen wir wieder im Bus.
Nach einer weiteren Fahrtstunde erreichten wir den aufgrund seiner Historik vielleicht bedeutendsten Hafen in der Bretagne, gelegen in der 45.000-Einwohner-Stadt Saint-Malo. Die idyllische Altstadt sowie der sehr schöne Sandstrand warteten auf uns. Von der alten Stadtmauer hatte man einen weiten Ausblick auf den Hafen, in dem viele Segelboote lagen, auf die Altstadt, die viele Teile noch aus dem 16. Jahrhundert besaß und auf eben jenen Strand, wo man bei dem warmen Wetter noch einmal die Füße ins Wasser halten konnte. Aber der Tag verging, und nach zwei weiteren Stunden Fahrt waren wir wieder in Le Mans angelangt.

Der Mont-Saint-Michel
Die Aussicht vom Mont-Saint-Michel aus
Der Mont-Saint-Michel als Modell
Der Hafen von Saint Malo

Autor: Nick Harry Wulf
Design & Gestaltung: Nick Harry Wulf, Timo Brandt
Fotos: Teilnehmer von GSN goes Europe 2018 nach Le Mans