2. Tag, Sonntag, der 21.09.08

2. Tag, Sonntag, der 21.09.08

Tatarenhügel

Der Morgen des 2. Tages diente dazu, Freizeit in der Familie zu verbringen. Wir sind fast alle mit unseren Gastfamilien in die Kirche gegangen. Auch wenn wir nicht sehr viel verstehen konnten, merkten wir doch, dass der Ablauf des Gottesdienstes in Polen unserem sehr ähnelte.

 

Um 14.30 Uhr wanderten wir alle zusammen auf den Tatarenhügel. Obwohl, ich will ehrlich sein: Wir liefen zu Fuß bis zum Tatarenhügel und fuhren dann mit der Sesselbahn nach oben.
Von dort aus konnte man die ganze Stadt sehen und auch einen Blick auf die Ukraine werfen.
Der Tatarenhügel wird übrigens auch „Zniesienie“, was „Beseitigung“ bedeutet, genannt. Der Name soll an den Sieg über die Tataren, die an diesem Ort beseitigt wurden, erinnern. Der bekannteste Punkt des Hügels ist das Tatarengrab, das der Legende nach das Hügelgrab eines im Kampf gefallenen Khan ist. Außerdem gibt es dort noch das „Vertrauenskreuz“, ein riesiges Kreuz aus dem Jahr 2000, das man auch von der Stadt aus sehen kann.
Bevor es dann nach unten ging, fuhren wir noch mit einer Sommerrodelbahn. Und als wir wieder unten waren (mit der Sesselbahn, weil wir nur wenig Zeit hatten, was wir alle natürlich sehr bedauerten), ging es in die Disko: Ins „Sing Sing“...
 

...Es wurde ein gelungener Abend mit Pizza und tanzen… na ja, falls man das, was wir auf der Tanzfläche machten, tanzen nennen kann. Es wurde schnell klar, dass die Polen besser tanzten als wir und vor allem mehr Spaß daran hatten. Trotzdem war es ein lustiger Abend.