Wandertag zum WDR 13.02.2007

 

Wandertag zum WDR

 

Der Leistungskurs Deutsch wirft einen Blick hinter die Kulissen von Funk und Fernsehen.

   

Den Schülerinnen und Schülern unserer Schule  brachte der 13. nicht das ersehnte Glück eines wetterfreundlichen Wandertages im Februar 2007: kein Schnee, keine Sonne, stattdessen: Regen(schauer), böiger Wind, nasskalte Tristesse. Viele Klassen und Oberstufenkurse hatten mit Indoor-Aktivitäten vorgesorgt: Eislaufen, Fun-Baden, HNF (absolut sehenswert dort: "Computer.Medizin"). Der Deutsch-Leistungskurs machte da keine Ausnahme und stattete dem Studio Bielefeld des Westdeutschen Rundfunks seinen Gegenbesuch ab.
 

Gaben WDR-Jounalistinnen am GSN noch vor Jahresfrist Einblicke in ihre Arbeit bei Hörfunk und Fernsehen, so erhielten jetzt unsere Schüler(innen) während einer 2-stündigen Führung einen Blick hinter die Kulissen von Nachrichtensprechern, Moderatoren und Technikern.
 

Frau Henn, eine freundliche Mitarbeiterin beim WDR, führte die angehenden Abiturienten in das Fernsehstudio von Lokalzeit und Nachrichtensendung. Großen Eindruck hinterließen vor allem der Tele-Prompter und die Blue-Screen-Technik; beides konnten unsere Schülerinnen und Schüler ausgiebig testen.

 

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Moderatoren-Feeling einerseits, ein Blick in die Scheinwerferwelt andererseits.
 

Meine Jacke ist blau, aber im Fernsehen sind weder Jacke noch Oberkörper zu sehen.
 

Auf dem Hörfunksektor produziert der WDR für den Eigenbedarf, aber auch für Partnersender diverse Sprachbeiträge, insbesondere aber die Live-Sendungen am Abend.
 

Die Gruppe staunte nicht schlecht, als sie hörte, dass eine Sendeminute im Fernsehen einer durchschnittlich dreistündigen Vorbereitung bedarf; wesentlich zügiger geht es beim Hörfunk zu. In einem sympathischen Hause führte dann noch der Weg in den Seminarraum; dort klang die Führung mit einem Film über den WDR aus, in dem die ganze Bandbreite von Sendungen und den beruflichen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen und Hörfunk gezeigt wurden.
 

Auch Technik kann das Interesse wecken.
 

Journalistik-Studentin und WDR-Führerin zugleich
 

S-und U-Bahn-erprobt (schließlich war man einige Moate zuvor gemeinsam in Rom) ging es dann zum Hauptbahnhof - kurz zuvor noch ein wenig Sehen und Gesehen werden - , um sich dann in den Zug zu den Vorbereitungen auf die am nächsten Tag unmittelbar folgenden Klausuren zu setzen.
 

Auch die kleinen und großen Mitschülerinnen und Mitschüler waren mittlerweile wieder zu Hause und hatten einen Schultag der anderen Art ohne Unterrichtsroutine, ohne Hausaufgaben und ohne Stillsitzen erlebt. Und auch die Sonne wird wieder scheinen - bestimmt am nächsten Wandertag.
 

Bildergalerie

Fotos und Text: Rainer Sroka
Gestaltung: Christoph Rüthing