2006 Klasse 5d 24.08.2006

Klassenfahrt der 5d nach Bad Driburg (2006)


Tag 1:
Am 11.09.2006 um 8.15 Uhr trafen wir uns alle am Bahnhof in Sennelager, wo wir, die Klasse 5f, mit einem Zug weiter bis nach Altenbeken fuhren. Ab da wanderten wir durch einen Wald, die Egge, bis zum Ziel: Die Bad Driburger Jugendherberge. Dort angekommen, begrüßte uns der Herbergsvater. Er zeigte uns unsere Flure: Einen Jungenflur mit 3 Zimmer für die Jungs und einen Mädchenflur mit 3 Zimmern, von denen wir allerdings nur 2 brauchten. Als wir unsere Betten beziehen wollten, kamen auch schon die Jungs die uns gefragt haben, ob wir ihnen helfen können. Nach dem Mittagessen trafen wir uns draußen und wurden in Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen gingen wir in die Stadt und machten eine Rallye. Eine Frau in der Touristen-Information und viele Leute auf der Straße halfen uns.
Danach waren wir alle kaputt. Zurück in der Jugendherberge durften wir uns lange ausruhen. Abends ging es dann endlich weiter. Erst gab es Essen, das war sehr lecker und es gab viel zur Auswahl. Dann durften wir in unsere Zimmer gehen, aber nicht lange, denn wir wollten einen gemeinsamen Abend verbringen. Wir machten viele tolle Spiele und auch die Platzierungen der Stadtrallye wurden bekannt gegeben. Wir waren so kaputt, dass wir in unsere Betten fielen. Manche spielten oder erzählten sich noch etwas und dann schliefen alle ein.


Tag 2:
Am 2.Tag unserer Klassenfahrt gingen wir nach dem Frühstück mit einem Mann eines Abenteuerteams zu einer Wiese in der Nähe der Jugendherberge. Dort spielten wir Spiele, bei denen man zusammen halten musste, damit man zum Ziel kam. Bei einigen Spielen glaubten wir erst nicht, dass wir es schaffen könnten, aber als wir dann richtig als Team arbeiteten, ging es dann doch ziemlich schnell. Danach gingen wir zurück zur Jugendherberge. Nach dem Mittagessen gingen wir zum Sportplatz nebenan. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt und haben ein Spiel gespielt, bei dem der Gruppenzusammenhalt wieder entscheidend war. Als wir fertig gespielt haben gingen wir zurück. Die Gruppen, in die wir eingeteilt wurden, blieben und eine dieser Gruppen ging mit einer Kamera in die Stadt und fotografierte bestimmte Leute. Die andere Gruppe ließ sich aus dem dritten Stock der Jugendherberge abseilen. Als beide Gruppen fertig waren, wurde gewechselt. Alle waren sehr erschöpft und wollten am liebsten gleich schlafen gehen, doch das ging nicht, weil wir eine gemeinsame Nachtwanderung machen wollten.
Als es etwa 21.00 Uhr war, schauten wir uns einen Film an. Danach wollten wir die Nachtwanderung machen. Der Herbergsleiter und der Hund kamen mit. Wir gingen in einen Wald, indem es sehr dunkel war. Der Herbergsleiter zeigte uns eine Quelle. Wieder in der Jugendherberge angekommen schliefen wir sofort ein.


Tag 3:
Es war wie gewöhnlich 7.15 Uhr, als in unserem Zimmer der Wecker klingelte. Wir sprangen aus unseren Betten und zogen uns schnell an, während das Zimmer neben uns noch nicht einmal wach war. Es war nur noch ein halber Tag in der Jugendherberge. Schnell ging es hoch zum Frühstück. Wir sahen, dass das andere Zimmer endlich wach war und sich langsam anzog. Als wir oben durchs Fenster sahen, schien uns die Sonne mitten ins Gesicht. Nach dem Frühstück waren alle in ihren Zimmern und mussten ihre Bettwäsche abziehen. Dann war der traurige Moment da: Wir verließen mit unseren Koffern und Taschen unsere Zimmer und alle trafen sich am Haupteingang. Ein paar kauften sich einen Stoffhund als Andenken. Dann kam das Taxi, um unsere Koffer und Taschen abzuholen. Danach marschierten wir los zum Bahnhof. Da angekommen setzten wir uns auf den Boden, weil es nur eine Bank gab. Manche packten ihre letzten Süßigkeiten aus, oder kauften sich welche. Wir mussten den Bahnsteig wechseln und kurz danach kam auch schon der Zug. Alle wollten als erster hinein um sich auf die besten Plätze zu setzen. Das war ein großes Gedrängel. Bald war auch der Bahnhof Sennelager in Sicht. Der Zug fuhr langsam in den Bahnhof ein. Schließlich gingen die Türen auf und alle 27 Kinder wollten gleichzeitig mit ihrem Gepäck aus dem Zug springen, um ihre Eltern zu suchen und zu begrüßen.


Bilder: Michael Otto
Text: Anna Busch, Christoph Brauner, Claudia Wegner
Gestaltung: Nelli Schachtschneider
mit fachkundiger Unterstützung von: Christian Ley, Zina Piper