Familienleben 21.10.2017

Ein interkulturelles Wochenende in einer typischen chinesischen Familie

 

Nach der aufregenden Woche in der Schule ging es für die Gruppe am Wochenende in die Gastfamilien. Dazu wurden die Schüler von den Gasteltern am Freitag vom Eingang des Internats abgeholt und fuhren gemeinsam mit ihren Austauschschülern nach Hause. Einige mussten dazu mehrere Stunden fahren, andere hingegen nur einige Minuten.

Angekommen stand für jeden ein individuell geplantes Programm mit der Gastfamilie an. Dabei unternahmen die Schüler zum Beispiel einen Ausflug zu einem Nationalpark oder genossen eine Führung durch die Stadt von Qingdao. Dabei machten sie viele verschiedene Erfahrungen, wobei das Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen und Generationen eine große Rolle spielte.

Am ersten Tag des Wochenendes haben viele die Möglichkeit bekommen mit ihren Gastfamilien die Stadt näher zu erkunden. Ihnen wurden dabei die wichtigsten und bekanntesten Seheswürdigkeiten gezeigt, die Qingdao ausmachen. Hierzu gehörte auf jeden Fall das Olympische Segelzentrum Qingdaos von den Olympischen Spielen 2008. Der Blick auf die zahlreichen Segelboote, der Bucht der gigantischen chinesischen Hafenstadt und den riesigen Ozean war für viele atemberaubend und ein unvergessliches Erlebnis.

Neben dem großen Strand Qingdaos, der von viele Familien besucht wurde, durfte auch die deutsche Vergangenheit der Stadt nicht zu kurz kommen. Einige bekamen die Möglichkeit eine traditionelle deutsche Kirche in einem Stadtteil von Quindao zu besichtigen, die vor vielen Jahren von deutschen Kolonien erbaut wurde.

Insgesamt war aber für viele der Blick vom Meer auf die Skyline der chinesischen "Großstadt" mit ca. 8 Millionen Einwohner am eindrucksvollsten, da die Größenverhältnisse mit denen aus Deutschland keineswegs vergleichbar sind.

Gestaltung: Jan Bohnenkamp, Jonas Brand