Parisfahrt 2015 11.06.2015

Parisfahrt der 10er 2015

13.05.2015 bis 16.05.2015

1. Tag: Mittwoch

Die Fahrt begann Mittwochabend um 22:00 Uhr am Merschwegparkplatz, wo sich alle trafen um gemeinsam die Nachtfahrt nach Paris anzutreten. Die Koffer, Taschen und Decken wurden verstaut und man verabschiedete sich von den Eltern und Geschwistern. Die Stimmung im Bus war ausgelassen und alle freuten sich auf die drei Tage. Die Fahrt ging zunächst in Richtung Aachen, wo wir um etwa 1:00 Uhr unsere erste Rast einlegten.

 

Donnerstag: Garten des Trocadéro mit dem Eiffelturm

2. Tag: Donnerstag

Der Donnerstag begann im Bus. In der Nacht hatten wir Belgien ohne Probleme und nur mit einer kurzen Rast durchquert. Bis zu einer Raststätte kurz vor Paris fuhren wir durch. Dort hatten wir eine Stunde Frühstückspause und konnten uns frischmachen.

Um halb neun erreichten wir schließlich unser erstes Ziel auf unserer Fahrt: den Eiffelturm. Leider machte dieser erst eine Stunde später auf und so beschlossen unsere Lehrer, erst das Trocadéro gegenüber des Eiffelturms zu besuchen. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch gutes Wetter hatten, konnte man gute Fotos vom Eiffelturm und auch vom Springbrunnen am Trocadéro machen. Eine Dreiviertelstunde später stellten auch wir uns in die Schlange am Eiffelturm. Glücklicherweise zogen es die meisten Besucher vor, den Aufzug zu benutzen, weshalb die Schlange bei den Stufen, wo wir standen, nicht so lang war. Viele von uns stiegen auf 115 Meter, also auf die zweite Etage, hoch, auch wenn es anstrengend war. Allerdings hatte man von dort einen tollen Blick über Paris und konnte beim genauen Hinschauen viele Sehenswürdigkeiten entdecken.

Ein Stunde später trafen wir uns unten wieder und fuhren gemeinsam zum Quartier Latin, wo wir den Jardin du Luxembourg, ein großen Garten, besuchten. In diesem Viertel hatte wir Freizeit zum Mittagessen in den kleineren Seitenstraßen, wo das Essen meist etwas billiger ist, und zum Erproben der Französischkenntnisse. 

Nächste Station war der Louvre, wohin viele mit der Métro fuhren, weil sie nicht mehr laufen wollten. Im Louvre zeigten uns die Lehrer kurz einige wichtige Kunstwerke und wer wollte, konnte sich zur Mona Lisa durchdrängeln. Danach hatten wir wieder etwas Freizeit, die wir im Louvre, im dazugehörigen Einkaufszentrum oder an der frischen Luft verbrachten.

Vom Louvre aus machten wir einen Spaziergang durch die Tuilerien und zum Obelisken, um von dort aus zum Bootsanleger zu laufen. Dort machten wir eine Bootstour auf der Seine, und viele waren froh, sich hinsetzen zu können. Leider regnete es etwas, was dazu führte, dass man nicht so gut auf dem Oberdeck sitzen und die Ufer beobachten konnten.

Nach der Bootsfahrt holte uns der Bus ab und um 22:00 waren wir nach einem anstrengenden Tag endlich im Hotel.

 

Freitag: Notre Dame

3. Tag: Freitag

Der Tag begann im Hotel mit einem französischen Frühstück mit Croissants und Baguette. Um halb zehn trafen wir uns unten vor dem Hotel am Bus um in die Stadt zu fahren. Da das Hotel etwas außerhalb liegt, dauerte die Fahrt etwa eine Stunde. An der Ile de la Cité, der Stadtinsel, wurden wir rausgelassen und besuchten daraufhin eine der berühmtesten Kirchen von Paris: Notre Dame. Auf dem Vorplatz war schon viel los und am Eingang hatte sich eine lange Schlange gebildet, die einmal über den Platz reichte. Allerdings brauchten wir nicht besonders lange anstehen und kamen schnell in die Kirche, da die Schlange sich schnell bewegte. Notre Dame ist sehr groß und hat viele Buntglasfenster, was der Kirche eine besondere Atmosphäre verleiht. Nach der Besichtigung gingen viele noch durch das Zelt des Brotfestes auf dem Vorplatz und probierten das leckere Baguette.

Von Notre Dame liefen wir ins Quartier Marais, um das Rathaus und das Centre Pompidou, ein Museum für moderne Kunst, zu sehen. In der Nähe des Einkaufszentrums Les Halles hatte wir dann drei Stunden Freizeit, um Shoppen zu gehen, Souvenirs zu kaufen und Mitttag zu essen.

Nachmittags fuhren wir mit der Métro zum Triumphbogen und zur Champs Élysée . Wir konnte auf den Triumphbogen steigen und hatte, wie schon vom Eiffelturm, eine tolle Sicht auf die umliegenden Straßen und Paris. Nach dem Besuch konnten wir über die Champs Élysée laufen und mal in verschiedene Geschäfte schauen und eventuell auch etwas kaufen.

Abends trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant mit Buffet, so dass jeder das essen konnte, was er wollte. Danach holte uns der Bus ab und wir fuhren ins Hotel zurück.

 

Samstag: Sacre Coeur

4. Tag: Samstag

Dies war leider unser letzter Tag in Paris und wir mussten selbstständig (also ohne Bus) in die Stadt zur Kirche Sacre Coeur zu kommen, weil der Busfahrer seine Ruhezeiten einhalten musste. Für uns bedeutete das, dass wir zu Fuß zum Bahnhof unseres Vorortes liefen, um von dort zum Nordbahnhof zu fahren. Glücklicherweise konnten wir auf dem Weg zum Bahnhof noch in einem Supermarkt Verpflegung für die Rückfahrt einkaufen. Vom Nordbahnhof mussten wir nur noch mit der Métro zur passenden Haltestelle zu Sacre Coeur fahren - trotzdem hatte der Weg in die Stadt fast zwei Stunden gedauert.

Sacre Coeur liegt im Künstlerviertel Montmatre auf einem großen Hügel. Von der Métrostation mussten wir also noch ein ganzes Stück hoch zu der Kirche laufen. Das war anstrengend, aber es lohnte sich: zum einen ist Sacre Coeur von außen ein schöne Kirche, zum anderen hat man wieder einmal einen tollen Blick über Paris. Vor Sacre Coeur machten wir noch ein Gruppenfoto und hatten dann über vier Stunden Freizeit.

Meine Gruppe schaute sich zunächst einen Teil des Künstlermarktes auf dem Hügel an. Mit Hilfe des Stadtplans und der Métrokarte fuhren wir danach in den Norden Paris zu den Flohmärkten und besuchten einen kleineren Flohmarkt, der sich allerdings nicht wirklich von den Flohmärkten hier in Deutschland unterschied. Danach fuhren wir mit der Métro in das Viertel um Galerie Lafayette  und aßen dort Mittag. Außerdem waren wir aus Neugierde kurz in der Galerie Lafayette. Im Anschluss besorgten wir uns Verpflegung und schauten noch nach einigen Souvenirs um. Frühzeitig nahmen wir die Métro zu unserem Treffpunkt am Triumphbogen. Schließlich waren um zehn vor vier alle da und wir gingen zum Bus. Abgefahren sind wir zwanzig Minuten später. Es war schade, Paris schon hinter sich lassen zu müssen, aber man hatte viele neue Erfahrungen und Erinnerungen gesammelt.

Die Rückfahrt verlief ohne Probleme. Um halb eins morgens waren alle wieder heile und müde zurück in Schloss Neuhaus.

Begleitende Lehrer: Herr Goretzki, Frau Gockel, Herr Thieke

 

Text, Bilder und Gestaltung: Lena Kociemba