Reisebericht Norderney 2018 06.09.2018

Tag 9: Der letzte ganze Tag auf Norderney

6.9.2018: Wie der Titel schon sagt, war heute der letzte Tag auf Norderney. Der Tag fing damit an, dass wir noch auf der Nachtwanderung vom gestrigen Tag waren, wo wir dann am Leuchtturm um 00:00 Uhr Herrn Zelichowski zum Geburtstag ein Ständchen brachten und ihm alles Gute wünschten.

Gegen 02:00 Uhr waren wir zurück in unseren Zimmern und legten uns auch schnell aufs Ohr. Am Morgen waren alle noch ziemlich müde, denn die Lehrer weckten uns wie jeden anderen Tag auch um 06:45 Uhr. Heute stimmten sie als Aufwecklied das Lied „Die immer lacht“ an, welches einige Schülerinnen und Schüler mitsangen, wenn auch sehr verschlafen und müde.

Am Vormittag stand erstmal einmal wieder eine Unterrichtseinheit an. Nachdem der Unterricht endete, gingen alle gemeinsam zum letzten Mal zum Strand, wo einige Lehrer mit den Schülern Karten oder Volleyball spielten. Es fühlte sich eigentlich gar nicht wie eine Schulfahrt an.  

Als die Zeit um war gingen wir zurück zu unseren Häusern und hatten Mittagessen. Gegen 15:15 Uhr wurden die Stufensprecher gewählt. Dann ging auch schon unser Abschlussabend auf Norderney los. Wir gingen zu der Sporthalle und hatten einen Wettkampf zwischen den Lehrern und den Schülern. Natürlich haben die Schüler gewonnen und somit hatten wir als Preis eine halbe Stunde auf unsere Bettzeit dazu bekommen. Nach dem Abendprogramm tanzten noch viele Schülerinnen und Schüler in der Sporthalle, einige gingen jedoch schon zu ihren Zimmern zurück. Und somit endete auch der letzte Tag.

Wir haben auf unserem Ausflug auf die Insel Norderney viele Erfahrungen gesammelt und auch die Stufe besser kennengelernt. Die gemeinsame Zeit war bereichernd und hat uns allen viel Spaß gemacht.

Léon Dumler, Paula Ehmke

 

Tag 7: Erst der Unterricht, dann das Vergnügen am Strand von Norderney

4.9.2018: Am Dienstag wiederholte sich der morgendliche Spaß auf Norderney erneut. Dieses Mal war das Aufwecklied „Señorita“ von Pietro Lombardi, was jeden in ein paar Sekunden aufgeweckt hat. Für einige von uns hieß es anschließend Frühsport, wenn auch nur teilweise freiwillig. Daraufhin aßen alle ihr Frühstück.

Nach einer kurzen Pause standen nach dem unterrichtsfreien Wochenende und dem Projekttag mal wieder zwei Unterrichtseinheiten an. Neben vielen Aktivitäten ist auch der Unterricht ein fester Bestandteil der Norderneyfahrt. Als die beiden Einheiten beendet waren, kamen wir kurz darauf in die Speisesäle, um zu Mittag zu essen.

Nach einer weiteren Pause gingen wir zum Strand und nahmen an der Strandolympiade teil, die von einigen anderen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern organisiert wurde. Dort gab es 7 verschiedene Stationen, an denen verschiedene Aufgaben von uns bewältigt werden mussten. Jede Station hatte ein eigenes Leistungsbewertungssystem und die Bewertungen wurden für jeden BT zusammengefasst, sodass am Abschlussabend ein Sieger bekannt gegeben werden konnte.

Station (Aldilettenlauf): Alle Schülerinnen und Schüler mussten einen Parcours mit Flip-Flops durchlaufen, ohne diese zu verlieren.

Station 2 (Teebeutelweitwurf): Jeder hat den Strang eines Teebeutels in den Mund genommen und so versucht, den Teebeutel möglichst weit zu werfen.

Station 3 (Wasserstaffel): Einige Schülerinnen und Schüler jedes BTs füllten kleine Becher mit Meerwasser und liefen zurück, um diese in zwei Eimer abzufüllen, die anschließend zusammengeschüttet wurden. Die so entstandene Wassermenge wurde gemessen.

Station 4 (Schubkarrenrennen): Alle Schülerinnen und Schüler mussten zu zweit eine kleine Strecke laufen, wobei der eine auf den Händen läuft und der andere die Füße des anderen Schülers hält.

Station 5 (Linienlauf/ Pylonensprint): Es gab drei Pylonen, die man nach einem bestimmten Muster ablaufen musste.

Station 6 (Schwindelfußball): 15 Schülerinnen und Schüler mussten sich 15-mal um eine Schaufel drehen und danach einen Fußball zwischen zwei Pylonen hindurchschießen.

Station 7 (Sandburg bauen): Jeder BT musste zwei Sandburgen bauen und konnte sich dann aussuchen, welche Sandburg nach den Kriterien Schönheit, Höhe und Teamarbeit bewertet werden sollte.

Danach gingen wir zurück zur Herberge und es gab Abendessen. Nach dieser Mahlzeit begann auch schon die gelenkte Freizeit. Als sich auch diese dem Ende neigte, konnten wir den Abend noch ein wenig ausklingen lassen, bevor die Nachtruhe eingeläutet wurde.

Tag 6: Projekttag auf Norderney

3.9.2018: Nachdem die Schülerinnen und Schüler vom schon fast zur Tradition gewordenen „Morgenlied“ (heute: „Die Nacht vom Freitag auf Montag“ von SDP feat. Sido) geweckt wurden, gingen einige von ihnen zum täglichen Frühsport an den Strand, die anderen nutzten die ihnen noch übrig gebliebene Zeit, um weiteren Schlaf für den Tag zu sammeln. Um 8.00 bzw. 8.15 gab es dann wie gewohnt das Frühstück. Ab 9 Uhr begann dann das eigentliche Tagesprogramm für die gesamte Jahrgangsstufe. Am sechsten Tag lag das Hauptaugenmerk auf den Inselprojekten. In insgesamt elf verschiedenen Projekten arbeiteten immer ca. 15 Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Themenbereichen rund um die Insel Norderney, um sie besser kennenzulernen.

Nach rund zweistündiger Projektarbeit konnten sich die EF-Schülerinnen und -Schüler an einem ausgiebigen Mittagessen stärken, denn danach ging es schon weiter mit der Arbeit in ihren Projektgruppen. Nach weiteren zwei Stunden Arbeit durften sich dann die Schülerinnen und Schüler bei einem sehr sonnigen und warmen Wetter am Strand erholen. Einige spielten Beachvolleyball oder andere Strandspiele, andere erfrischten sich in der kalten Nordsee oder ließen sich von der Sonne bräunen.

Nach dem Abendessen ging es zur sogenannten „gelenkten Freizeit“. Bei der gelenkten Freizeit können sich die Schülerinnen und Schüler zwischen verschiedenen Freizeitaktivitäten entscheiden. Am Montag standen Spiele wie Pokern, Wikingerschach und das Gesellschaftsspiel Werwolf sowie Singen, Laufen, Männeryoga und eine Fahrradtour zur Auswahl. Nach ihren Aktivitäten gönnten sie sich dann ihren wohlverdienten Schlaf.

Jannis Tegethoff & Tim Hecker

Tag 5: Wattwanderungen, zahlreiche Aktivitäten und ein Grillabend auf Norderney

2.9.2018: Nicht einmal am Sonntag wurden wir verschont. Inzwischen machten schon viele Schüler bei der üblichen Weckprozedur mit; sie sangen kräftig „Ein Bett im Kornfeld“ und schrien ihr altbekanntes „Guten Morgen! Aufstehen! Frühsport!“.

Schon ziemlich früh um halb acht ging es auch für BT1, BT7, und Teilen von BT4 ins Watt, während die anderen noch etwas mehr Zeit zum Frühstücken hatten. Doch auch ihnen blieben die schmutzigen Füße, verschmierten Hände und mit Schlick bemalten Gesichter nicht erspart. Nachdem wir, das heißt der BT5, BT6, und der restliche Teil von BT4 uns um halb zehn im Hof getroffen hatten, sind wir erst einmal eine halbe Stunde durch die Dünen zur Ruhezone des Naturschutzgebietes Wattenmeer laufen. Dort empfing uns der Wattführer Eduard mit der äußerst beruhigenden Nachricht, dass wir jetzt 16 km durch das Watt laufen würden und unsere Lehrer zu geizig gewesen waren, um zehn Cent zusätzlich für eine Führung mit Spaß zu bezahlen. Es stellte sich aber bald heraus, dass das alles nur Seemannsgarn war. Die Wanderung dauerte etwa eine dreiviertel Stunde und langweilig war sie auch nicht. Haben Sie zum Beispiel schon mal von den etwa einen Meter großen Wattschweinchen gehört? Sie sind verwandt mit unseren Meerschweinchen und lassen sich mit etwas Glück auch einfangen. Für die besonders Hungrigen gab es frischen Wattwurm direkt aus dem Watt mit Schlicksoße.

In dieser Zeit unternahm eine andere Gruppe die Wanderung zur Weißen Düne, siehe Samstag, den 1. September.

Nachdem jeder Schüler sein Lunchpaket gegessen hatte, trennte sich die Gruppe wieder in Surfer und Strandgänger auf. An der Surfschule angekommen, lernten die Surfer das Lenken im Einklang mit dem Wind. Trotz den nicht seltenen Klatschern im Wasser machte es viel Spaß. Außerdem verbesserte sich der Umgang mit dem Surfbrett bei allen merklich. Durch den stärkeren Wind als am Vortag wurden sie zu richtigen Flitzern. Hinterher waren die zwar ermüdeten, aber sehr begeisterten Sportler kaum vom Wasser wegzubringen und sagten hinterher, dass sie es auf jeden Fall nochmal machen würden.

Am Strand wurde ebenfalls Sport getrieben. Beach-Volleyball erfreute sich nach wie vor großer Beliebtheit. Das Wetter war ausgezeichnet – über 20° Celsius und windig, was große Wellen und großen Spaß verursachte.

Abends versorgte der Grillmeister Herr Grote alle mit Würstchen. Die Salate waren auch im Nu aufgegessen, ebenso wie die Brote als Beilage. Einige Würstchen blieben am Abend übrig, was an der riesigen Schlange vor dem Grill begründet liegt, wodurch wohl viele abgeschreckt wurden, sich eins oder ein zweites zu nehmen. Der Tischdienst hatte an diesem Tag besonders viel zu tun und viele von ihnen konnten erst spät essen.

Die gelenkte Freizeit startete an diesen Abend mit etwas Verzögerung; trotzdem waren alle wieder dabei und jagten Werwölfe, pokerten, entspannten sich mit Yoga oder malten sich Tattoos. Es wurde auch wieder sehr viel gesungen, womit auch viele ihren Tag abschlossen, indem sie hinterher noch dazu kamen.

Tag 4: Wochenende und viele Aktivitäten auf Norderney

1.9.2018: Am Samstag, dem 4. Tag auf der Insel, wurden alle von den Lehrern mit dem Lied „Leinen los, volle Fahrt Santiano“ von Santiano geweckt. Nach einer 15-minütigen Aufwach- und Aufstehzeit durften die Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger freiwillig am Frühsport (Laufen am Strand, zum ersten Mal auch Krafttraining) teilnehmen.

Das Frühstück begann für die meisten um ca. 8.00 Uhr, für einige aber schon früher, da sie bereits um 8 Uhr mit dem Fahrrad zum Wattwandern (genaue Erklärung siehe 02.09.2018) aufbrachen. Mit einem Brötchen im Magen brach dann eine zweite Gruppe zu Fuß zum Wattwandern auf. Die Übriggebliebenen wanderten entlang des Strandes zu der Weißen Düne (einer kleinen Touristenattraktion). Nach einem leckeren Frieseneis konnte die schöne Aussicht über die Dünen bis zum Meer von einem Aussichtspunkt aus genossen werden.

Kurz vor dem Mittagessen kam dann die erste Gruppe vom Wattwandern zurück und übergab die Fahrräder an die erste Windsurfgruppe (genaue Erklärung siehe 02.09.2018), welche anschließend zu einer nahegelegenen Bucht fuhr. Das Mittagessen, welches aus einem Lunchpaket (Brot, Wasser, Apfel, Müsliriegel) bestand, wurde dann entweder beim Wattwandern, Surfen oder im Schullandheim gegessen.

In der einstündigen Mittagspause bestand die Möglichkeit, in Kleingruppen zum Inselmarkt in der Nähe zu gehen und sich dort etwas zu essen oder zu trinken für zwischendurch oder den Strand zu kaufen, da um 14.30 Uhr alle weiteren Schüler zum Strand gingen. Am Strand durften die Schüler bei einer Wassertemperatur von 18°C und einem hohen Wellengang beispielsweise baden, Beachvolleyball spielen oder sich in Ruhe sonnen und die Zeit genießen. Um 15.15 Uhr musste dann eine zweite Gruppe den Strand verlassen und ebenfalls zum Windsurfen aufbrechen.

Nach der Strandzeit hatten die Schülerinnen und Schüler eine Stunde Zeit, um sich zu duschen und für das Abendessen fertig zu machen, welches gegen 18.00 Uhr begann. Zu dieser Zeit waren auch alle Gruppen wieder im Schullandheim.

Die gelenkte Freizeit begann um 19.00 Uhr und endete um 21.30. Es wurden z.B. Poker, Singen und Sport angeboten. Der Tag endete dann um 23.00 Uhr.

Tag 3: Arbeiten, Spaß haben und Kennenlernen

31.8.2018: Die Schülerinnen und Schüler wurden am Morgen um 6:30 Uhr vom „Weckteam“ durch eine musikalische Einlage aus ihrem Schlaf gerissen. Sie haben engelsgleich und höchstmotiviert „Atemlos“ von Helene Fischer gesungen.

Um 8:00 bzw. 8:15 Uhr begann für alle Schülerinnen und Schüler das Frühstück in ihren eigenen Frühstücksgruppen. Nach einem Brötchen mit Aufschnitt sowie Kakao im Magen ging es nach einer kurzen Freizeitperiode in Richtung Unterrichtseinheit.

In verschiedensten Kursen bzw. Fächern wurden die Schülerinnen und Schüler auf den anstehenden Unterricht in der Oberstufe vorbereitet.

Am selben Tag sind einige Schülerinnen und Schüler der EF mit den ausgeliehenen Fahrrädern zum „SuP“ (Stand-Up Paddling) gefahren. Die erfahrenen Surflehrer haben alle kurz in die Materie eingewiesen, haben Trockenübungen gemacht und danach ging‘s in das kühle Wasser. Nach einigen Minuten und ein wenig Übung haben es alle geschafft, auf dem Board zu stehen und die ersten Meter zurückzulegen.

Während ein Teil der Jahrgangsstufe beim SuP war, verbrachte der Rest des Jahrgangs die Zeit am Strand. Nach einigen Volleyball-Matches und einer Erfrischung im kalten Meer erreichten die Stand-Up Paddler den Strand und verbrachten die restliche Strandzeit gemeinsam mit dem Rest des Jahrgangs.

So wie jeden Abend, den Anreisetag ausgeschlossen, konnten die Schülerinnen und Schüler sich eine „gelenkte Freizeit“-Aktivität aussuchen und diese auch ausüben. Ob Singen, Werwölfe spielen oder gemeinsam ein Spiel vom SC Paderborn anschauen, jeder hatte Spaß und alle haben sich untereinander ein bisschen besser kennengelernt.

Nach der gelenkten Freizeit neigte sich der Tag seinem Ende zu und die Schülerinnen und Schüler haben sich auf ihren Zimmern bettfertig gemacht, bevor um 23:00 die Nachtruhe begann und alle ihren wohlverdienten Schlaf erhielten.

Alexander Henny & Noel Edelsbacher

Tag 2: Erkunden der Insel

30.8.2018: 6.30 Uhr, Inselquartier des Kreises Lippe auf Norderney – Stille herrscht auf den Fluren, alles ist ruhig, verschlafen und friedlich in den vier Häusern. Doch dann zerreißt plötzlich ein ohrenbetäubendes Tröten die Stille, auf das unvermittelt das Gitarren-Intro von Hulapalu folgt. Eine kleine Gruppe von Lehrern zieht von Flur zu Flur, trötet, singt und ruft „Guten Morgen! Aufstehen! Frühsport!“. Bald darauf füllt sich schon der Innenhof mit Dutzenden von Schülern, die in Sportkleidung verschlafen in die Sonne blinzeln. Und keine Viertelstunde später sieht der Norderneyer Morgenspaziergänger verdutzt eine Horde von über 170 Jugendlichen und einigen Lehrern über den Sandstrand traben; doch vielleicht weiß er schon, was das zu bedeuten hat: Das GSN ist auf Norderney angekommen!

Nach dem Frühstück fanden für uns Schüler die ersten Unterrichtsstunden auf Norderney statt, wie zum Beispiel eine Einführung in den neuen Taschenrechner oder allgemeine Informationen zur Oberstufe. Danach freuten wir uns alle auf das aus Frikadellen und Kartoffelsalat bestehende Mittagessen und auf die Mittagspause, in der wir Zeit zur Erkundung des umliegenden Gebiets auf der Insel hatten.

Die Vorfreude auf die Strand- und Badezeit, die für den Nachmittag angekündigt war, war bei uns allen schon zuvor sehr groß gewesen. Doch beim ersten Blick über die Dünen wuchs sie angesichts der ungewöhnlich hohen Wellen nur noch mehr. Als wir am Strand angekommen waren, stürzten wir uns direkt mitten ins Getöse der Wellen, tauchten unter ihnen her, warfen uns gegen die Wasserwände und hatten dabei viel Spaß. Außerdem spielten wir Beachvolleyball Fußball oder sonnten uns am Strand.

Vom Abendessen gestärkt machten wir einen Spaziergang am Strand entlang in die nahegelegene, gleichnamige Stadt der Insel Norderney. Während der Wanderung genossen wir den wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer und danach die ausgelassene abendliche Stimmung der Kleinstadt. Neben Souvenirs kauften wir uns dort Getränke und Snacks für die kommenden Tage.

Als alle spät abends wieder in ihren Häusern angekommen waren, sah man noch in einigen Fenstern Licht und hörte vereinzelte Gespräche aus den Zimmern. Aber irgendwann lag das Inselquartier wieder still und dunkel in den Dünen, bevor es einige Stunden später zum Leben erwachen würde…

Christoph Brumby u. Leonhard Kühle

Tag 1: Ankommen auf Norderney

29.8.2018: Für 174 Schülerinnen und Schüler ist es der erste Schultag in der Oberstufe am Gymnasium Schloß Neuhaus im Schuljahr 2018/19. Anders als für alle anderen Schülerinnen und Schüler findet dieser erste Schultag aber nicht im Schulgebäude statt, sondern die gesamte Jahrgangsstufe 10 bricht um 6:45 Uhr für 10 Tage nach Norderney auf, um dort einerseits in Unterrichtseinheiten inhaltlich und methodisch auf die kommenden drei Jahre vorbereitet zu werden, andererseits sich durch Inselprojekte und die sogenannte „gelenkte Freizeit“ besser kennenzulernen.

Begleitet werden sie dabei von 14 Lehrerinnen und Lehrern, die in den vergangenen Wochen die 34. Norderneyfahrt gemeinsam organisiert und vorbereitet haben. Geleitet wird die Fahrt in diesem Jahr von Frau Seifert. Herr Grote unterstützt die Fahrtleitung als einer der Jahrgangsstufenleiter der Einführungsphase.

Der Startschuss zur Fahrt konnte in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein gegeben werden. In vier Bussen machten sich die fast 190 Reisenden auf ihren etwa fünfstündigen Trip zur Nordseeinsel – Fährfahrt inbegriffen. Dort angekommen wurden erst einmal die Zimmer bezogen und das Gelände des Jugend- und Gästehauses Detmold erkundet.

Nach einem stärkenden Abendessen begann der aktive Part in Form des BT-Abends, bei dem es darum ging, sich durch viele lustige Spiele kennenzulernen.