Tag 2: 01.09.2009

Tag 2: Dienstag, 1. September 2009 

Vormittag

Die Schattenspringer
Am zweiten Tag der Klassenfahrt wurden wir zwischen sieben und acht Uhr geweckt. Nach dem Frühstück kamen ungefähr um zehn Uhr die „Schattenspringer“ zu uns. Das uns zugeteilte Schattenspringerteam bestand aus zwei jüngeren Männern, die Benni und Marcus hießen. Die beiden Schattenspringer sollten den ganzen Tag Spiele mit uns machen, die den Zusammenhalt der Klasse stärken sollten.

Das Wäscheklammerspiel
Die erste kleine Herausforderung für uns bestand darin, dass jeder seinem Nachbarn ein Namensschild anfertigen sollte, und zwar in einer bestimmten Zeit. Diese Aufgabe hat die Klasse klar gemeistert. Das „Aufwärmspiel“ war eine Art Fangspiel. In der ersten Runde steckte man sich vier Wäscheklammern an das Oberteil, die einem nicht von den anderen Spielern abgenommen werden durften. Man konnte jedoch ebenso gut Wäscheklammern der anderen Leute klauen. Wer am Ende die meisten Klammern hatte, war der Sieger. In der zweiten Runde war es genau umgekehrt, man musste seine eigenen Klammern jemandem anstecken, und wer am Schluss die wenigsten hatte, hatte gewonnen.

Das Wäscheklammerspiel Runde 1

Das Wäscheklammerspiel Runde 2

Das Moorplattenspiel
Danach begann das erste richtige Spiel, das sich „Moorplattenspiel“ nannte. Am Anfang des Spiels befanden sich alle auf einer Insel im Moor. Ein ganzes Stück entfernt war das Festland. Das Ziel des Spiels war es, dass alle hinüber aufs Festland kamen. Als Hilfe gab es Moorplatten, auf denen man sicher stehen konnte. Sie hatten allerdings auch einen Nachteil: die Moorplatten mussten ständig berührt werden, ansonsten holten sie sich die Moorgeister, deren Rollen die beiden Schattenspringer übernahmen. Wenn man mit irgendeinem Körperteil das Moor berührte, wurde man blind, das heißt, man bekam eine Augenbinde. Falls man das Moor ein zweites Mal berührte, wurde der Hinter- oder der Vordermann blind. 

Der Ausgang des Spiels
Weil die Schattenspringer uns dankenswerter Weise einige Hilfestellungen gegeben hatten, konnten wir alle doch noch das Festland erreichen. Das Highlight für die Schattenspringer war, wie sie sagten, dass in der Mitte des Spiels alle aus eigenem Antrieb die Schuhe auszogen, um mehr Platz auf den Moorplatten zu gewinnen.

Das Moorplattenspiel

Teamwork 

Grandioser Schluss

Voller Einsatz wird gezeigt.

Dem Erfolg nahe

Das letzte Spiel
Das zweite Spiel bestand darin, dass sich jeder über einen Fluss schwingen musste. Wenn auch nur einer einen Fuß im Fluss aufsetzte, mussten alle wieder zurück und von vorn beginnen. Im Fluss lagen auch fünf Krokodile, auf die man im Notfall einen Fuß aufsetzen konnte. Nach einer Berührung verschwanden diese Krokodile allerdings. Nach mehreren Versuchen und einer weiteren Hilfestellung der Schattenspringer meisterten wir auch dieses Spiel.

Fotos: Herr Fockenbrock
Text und Gestaltung: Richard Wibbeke




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