2007 Klasse 8a 21.08.2007

Klassenfahrt der 8a nach Hannoversch Münden

22.  - 24. August 2007


Das Schuljahr hat gerade begonnen, da startet auch schon die erste Klassenfahrt. Die Klassen der Jahrgangsstufe 8 sollten alle nacheinander nach Hann. Münden in die Jugendherberge fahren, um sich dort besser kennen zu lernen und um unseren neu gewonnenen Klassenverband zu stärken  Und so machten wir, die Klasse 8a, uns als erste auf den Weg. Am Mittwoch dem 22.8.07 sollte es losgehen. Alle waren die Tage vorher natürlich schon mächtig aufgeregt und trafen die letzten Vorbereitungen. So gingen die Mädchen beispielsweise shoppen, um auch ja nicht  zu wenig Kleidung mitzunehmen und die Jungs der Klasse blieben wie immer ganz gelassen und stopften 2 Stunden vor der Abfahrt noch schnell das Nötigste in den Koffer. Und dann war es soweit, der 22. August war gekommen und um 8.00 trafen wir uns alle auf dem Parkplatz der Merschweghalle. Die müden Gesichter ließen darauf schließen, dass im Bus später nicht gerade Party angesagt war. Nach ein paar Minuten des Wartens kam dann doch unser erwarteter Bus halbwegs pünktlich, und so packten wir unsere Koffer in den Laderaum und fetzten uns dann ein bisschen darum, wer wohl den besten Platz im Bus bekommen würde. Dann sollte es losgehen, Herr Balthasar, unser Klassenlehrer begrüßte ’seine Truppe’ durch ein paar nette Worte und der Busfahrer machte es ebenso. In einigen Versuchen sich im Bus noch etwas ’hinzuchillen’, wie wir sagen würden, und dann noch ein bisschen Schlaf nachzuholen starteten wir dann schon die ersten Gespräche und malten uns aus, wie es wohl werden würde im tiefen Niedersachsen. So zogen sich die ca. anderthalb Stunden Fahrt doch nicht so lange hin wie zuerst befürchtet. Auf den letzten Metern machte sich schon Euphorie breit und einige Mädchen fingen an zu kreischen, als sie das Schild 'Jugendherberge' lasen. Als der Bus dann endlich hielt, schnappten wir uns alle unser Gepäck und gingen zusammen mit Herrn Balthasar in die Eingangshalle der doch recht gepflegten Jugendherberge. Dort begrüßte uns der Herbergsvater und führte uns später in die 4er – 6er Zimmer und zeigte uns den Speisesaal. Schon vorher hatten sich die Leute zusammengefunden, die gerne zusammen in ein Zimmer wollten, und so gab es nicht viel Streit, wer mit wem wohin kommt .Wir richteten uns alle häuslich ein, bezogen unsere Gitterbetten, die von unten ein wenig an ein Gefängnis erinnerten, und schlossen mitgebrachte Musikgeräte und Boxen an und setzten uns dann teilweise zusammen in die Zimmer, um die Zeit bis zum Nachmittag zu überbrücken, an dem das Erkunden der Gegend und der Altstadt anstand. Um Punkt 12 gab es dann zum ersten Mal Mittagessen, was an diesem Tag ausnahmsweise mit dem Abendessen getauscht wurde, weil am Abend noch andere Gäste erwartet wurden. Nach dem Mittagessen um 14 ging es dann los auf eine kleine Wandertour, um nicht nur die Stadt zu sehen. So besichtigten wir beispielsweise die Tillyschanze und einen ich sage jetzt mal etwas bergigen Wald und kamen schließlich an dem berühmten Gedenkstein zusammen, wo Fulda und Werra sich treffen. Nachdem unser kleiner Poser Michael sich für ein Foto auf dem Stein zurechtsetzt hatte, ging es dann in kleineren Grüppchen los in die Stadt. Wir waren doch recht erstaunt über die doch eher gemütliche Stadt und schlenderten durch die Straßen. Nachdem die Mädchen dann doch kein geeignetes Klamottengeschäft gefunden hatten, setzten wir uns dann gemütlich in ein kleines Eiscafe und verweilten da die Zeit bei einem leckeren Eis und ein paar gemütlichen Gesprächen, um dann pünktlich wieder am vereinbarten Treffpunkt zu sein und dann zurückzugehen zur Herberge. Wir fanden uns alle wieder, waren vollständig und so ging es gemeinsam mit unseren Betreuungslehrern Herr Balthasar und Frau Heyne-Mudrich zurück. Dort angekommen gab es das versprochene Mittagessen am Abend. Anschließend sprachen wir den nächsten Tag durch, an dem wir 3 Erlebnispädagogen, die 'Schattenspringer', erwarteten. Dann standen alle auf, und es ging zurück in die Zimmer. Und weil es ja alleine in den Zimmern langweilig wäre, fanden die meisten sich in einem Zimmer zusammen, aßen Süßigkeiten, hörten Musik und hofften, dass unsere beiden Lehrer uns nicht dabei erwischten, wie wir die Nachtruhzeit doch gehörig überschritten. Doch es kam wie es kommen musste und um 1 Uhr  kamen sie dann doch in das berüchtigte Zimmer 4 und fanden dort nicht nur die 4 Mädchen auf, sondern auch diverse Jungs und Mädchen aus den anderen Zimmern und stellten fest, dass das so nicht seine Richtigkeit hatte. Um kurz nach 1 Uhr gingen wir dann alle wie abgemacht in die eigenen Zimmer und die Lehrer dachten, dass wir alle brav schliefen. Doch da hatten sie die Rechung wohl ohne die aufgeweckten Schüler der 8a gemacht, die noch nicht einmal mit nur einer Gehirnzelle daran dachten zu schlafen. Und so starteten ein paar Schüler mit Ausnahmen eine nächtliche Tour in die jeweils anderen Zimmer, dort ist bis heute nicht nachgewiesen, was dort passiert ist in den späten Stunden...

 


Am nächsten Morgen trafen sich dann alle zum Frühstück wieder und besprachen den nächsten Tag. Wie abgemacht kamen um 9.00 Uhr die Schattenspringer, mit denen wir den Tag im Außengelände verbrachten. Alle sollten sich Namensschilder ankleben und so stellten sich uns auch Maike, Niels und Philipp vor. Und so startete dann auch schon das erste Vertrauensspiel, welches 'Revolution' hieß. In den darauf folgenden Spielen sollten gemeinsam Problemlösungen gefunden werden und somit der Verband und das Vertrauen gestärkt werden. Nach einer Mittagspause von 12- 13 Uhr ging es dann im geplanten Programm mit unseren Schattenspringern weiter mit Kistenklettern, wobei es hoch hinaus ging. Die Klasse teilte sich in 2 Gruppen, so kletterte erst die eine und dann die andere. Die jeweils andere Gruppe machte mit Betreuer Philipp unten am Fluss wieder ein kleines Vertrauensspiel. Das Klettern war in jeder Hinsicht sehr erfolgreich und es zeigte sich mal wieder das die 8a eine sportliche Klasse ist. Der Rekord liegt bei 14 Kisten von Anna–Mareen Hennerkes , auf dem zweiten Platz mit 13 Kisten Fabian Brauner und der 3 Platz mit 12 Kisten bei Katharina Wecker. So verging der Tag dann auch relativ schnell und am Abend werteten wir das Erlebte dann gemeinsam aus, indem wir unser eigenes Video zusammenschnitten, wo auch die Lehrer mitredeten. Anschließend verabschiedeten wir uns von den Schattenspringern und der restliche Abend wurde dann in einer offiziellen Partyrunde verbracht und anschließend wieder auf den Zimmern, wo auch in dieser Nacht wieder einige Nachtleichen aufzufinden waren.

 


Am nächsten Morgen kam dann schon etwas Wehmut auf über die Abreise. Nach dem Frühstück mussten die Zimmer geräumt werden und die Rückstände der vergangenen Nächte beseitigt werden… Um 9 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg in die Altstadt, um dort die letzten Stunden zu verbringen und noch ein Eis in dem berühmt-berüchtigten Eiscafé zu schlecken, um anschließend frisch gestärkt die Abreise anzutreten. Und so geschah es... Um 11 gingen wir zurück zur Herberge und traten dort mit dem Bus die Rückreise in die Heimat Paderborn an,  wo wir dann auch pünktlich um 13 Uhr ankamen. Wir bedankten uns bei dem Busfahrer und unseren 2 Lehrern und verabschiedeten uns in das Wochenende.

Ich denke, für alle war es eine sehr gelungene Fahrt, in der die Klasse gestärkt wurde und wir uns alle noch ein bisschen besser kennen lernten .Nun hoffen wir, dass es den restlichen 8ten Klassen auch so gut gefällt und sie ebenfalls ein paar schöne Tage haben.

 


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Fotos: Katharina Wecker, Stefan Balthasar
Text: Katharina Wecker
Gestaltung: Katharina Wecker, Michael Araz