2009/2010 Kanada

Meine 5 Monate in Kanada

Ein Fahrtbericht von Maike Bensberg
 

Einmal für ein paar Monate ein fremdes Land als Austauschschüler von einer ganz anderen Seite kennen lernen, das war schon lange mein Traum. Und als es dann endlich so weit war, fiel meine Wahl auf Kanada. Und wie sich heraus stellte, war meine Entscheidung genau die richtige, denn ich hatte 5 unglaublich schöne Monate, in denen ich viele neue Erfahrungen gemacht und tolle Freunde gefunden habe.

Aber der Reihe nach. Erst einmal musste ich mich von meiner Familie verabschieden und in das Flugzeug steigen, das erst 10 Stunden später in Vancouver, an der Westküste von Kanada, landen würde. Doch die Zeit verging wirklich schnell und schon konnte ich in den original gelben amerikanischen Schulbus einsteigen, der mich und noch etwa 10 weitere Schüler nach Maple Ridge brachte, einen kleinen Ort, der etwa 1 Stunde von Vancouver entfernt liegt.

 

ein typischer Schulbus

das Haus in dem wir gewohnt haben


Dort traf ich dann auch endlich meine Gastfamilie. Ich hatte 2 kleine Gastgeschwister im Alter von 5 und 8 Jahren, was eine komplett neue Erfahrung für mich war, die ich aber schön fand, da ich die beiden am Ende sehr ins Herz geschlossen hatte. Und auch mit meinen Gasteltern und der Oma hatte ich ein tolles Verhältnis.

Sogar auf die Schule war ich schon gespannt. Wie würde die Schule so sein?
Die Antwort fand ich schnell heraus: Ziemlich anders als bei uns in Deutschland! Es gab zum Beispiel so viel Fächer, dass man sich kaum entscheiden konnte, welche man wählen sollte. Arbeiten mit Holz oder Metall, Drama oder Tourismus waren einige der Fächer, die ich so von Zuhause gar nicht kannte. Auch die Unterrichtsstunden waren viel länger und nach der Schule konnte man in einen der sehr vielen Clubs eintreten.

 

der Name meiner Schule MRSS
(Maple Ridge Secondary School)

ein Schulkorridor mit vielen Schließfächern


Ein ganz besonderes Highlight war natürlich Weihnachten. Jedes Haus war in der Weihnachtszeit mit ganz vielen bunten Lichtern geschmückt und besonders schön war der Stanley Park in Vancouver, wo es eine große Fläche nur mit Weihnachtsdekorationen gab.
Natürlich wurde auch in meiner Gastfamilie typisch amerikanisch/kanadisch Weihnachten gefeiert. Heilig Abend gab es ein großes Essen mit der Familie und danach wurden Kekse und Milch für „Santa“ auf einen Tisch gelegt. Am nächsten Morgen hatte „Santa“ dann die Kekse gegessen und die Geschenke unter den Baum gelegt (okay, eigentlich hat beides mein Gastvater gemacht, aber meine Gastgeschwister haben beide noch an Santa geglaubt).

 

ich und die "Lebkuchen-Frau"

ein wunderschön geschmücktes Haus


Die Monate in Maple Ridge waren unglaublich schön und ich würde jeder Zeit gerne wieder zurückgehen.
Weil Bilder mehr sagen als tausend Worte, können Sie sich hier noch einige meiner Bilder aus Kanada ansehen.
 

Weitere Impressionen von meinem Auslandsjahr

   
Text & Gestaltung: Maike Bensberg