GSN erfolgreich beim Projekt „Klimaschutz an städtischen Schulen“ der Stadt Paderborn 11.09.2020

Das vergangene Schuljahr sollte das Jahr für Nachhaltigkeit und Klimaschutz am GSN werden, bevor die Pandemie und die Schulschließung alles andere in den Hintergrund drängten. Dennoch ist es unserer Schule gelungen, durch verschiedene wirksame Aktionen der Umwelt-AG und der Umweltpaten aller Klassen eine hohe Punktzahl beim Projekt Klimaschutz an städtischen Schulen der Stadt Paderborn (GMP) zu erzielen und sich eine stattliche Prämie in Höhe von 1279,41 Euro zu erarbeiten!

 

So führte zu Beginn der Heizperiode die Umwelt-AG eine Begehung aller Klassenräume durch. „Wir haben gelernt, wie die drei verschiedenen Thermostatsysteme, die es an unserer Schule gibt, funktionieren. Zuerst haben wir überall geprüft, ob etwas kaputt ist, und dann die Temperatur im Raum  gemessen und mit den Thermostateinstellungen verglichen“, berichtet Liora aus der AG und Max ergänzt: „Auch alle Fenster haben wir geprüft und dokumentiert, wie viele sich ganz und wie viele sich nur auf Kipp öffnen lassen. Die Liste mit der Übersicht haben wir Herrn Steinweg vom GMP, dem Leiter des Projekts, übergeben.“ „Ich habe sie verwendet, um für die Klassenräume ein optimales Lüftungskonzept vorschlagen zu können und zu identifizieren, wo aktuell Reparaturbedarf bei der technischen Ausstattung besteht“, so Herr Steinweg.  

 

„Herr Steinweg ist auch zu uns gekommen und hat uns die Heizung gezeigt“, fügt Emma hinzu. Eng und heiß war es im Heizungsraum im obersten Stock, wo sonst nie ein Schüler hinkommt.

Das Bild im Heizungsraum wurde am 03.12.2019 aufgenommen.

Laut war es im Keller von Block 20, wo die Umwelt-AG die Gasbrenner und Fernwärmeleitungen besichtigen durfte. „Unsere Schule wird zum Großteil mit Abwärme von den Benteler-Werken geheizt – das ist gut für unsere CO2-Bilanz“, zieht Josefine das Fazit für die Umwelt-AG.

 

Im nächsten Schritt wurden Umweltpaten, die jede Klasse bestimmt hatte, geschult.

Das Bild wurde bei der Umweltpatenaktion am 02.03.2020 aufgenommen

Ihre Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass in ihrem Unterrichtsraum regelmäßig und richtig gelüftet wird, insgesamt Wohlfühltemperatur herrscht, dass Altpapier getrennt vom Restmüll gesammelt und in der blauen Tonne entsorgt wird und dass das Licht in den großen Pausen und nach Unterrichtsschluss ausgemacht wird. „Ich hätte nie gedacht, dass man an der Stromverbrauchskurve ablesen kann, wann große Pause ist“, so Umweltpatin Anouk.

 

Sich anstrengen für Energiesparen, Klima- und Umweltschutz lohnt sich also dreifach:

Die Stadt spart Energiekosten, die Schule erhält eine Prämie und die Umwelt wird weniger belastet!

 

Text: Marion Schäfers

Foto: Regina Arendt