Die Entlassungsfeier

Abitur 2002 am GSN - Die Entlassungsfeier

 

Auch die Lehrkräfte freuen sich, wenn wieder ein Jahrgang sein Abitur erfolgreich bestanden hat. Das ist schon ein befreites Lächeln wert!
Die Eltern, die ihre Sprösslinge im Auf und Ab der turbulenten Jugendzeit begleitet haben, verdienen ein besonderes "Dankeschön" für ihre Geduld und Mühe. Sicher mag die einen oder anderen Wehmut erfassen, wenn es jetzt Abschied zu nehmen gilt von einem bedeutsamen Teil des Lebens. Aber bei den meisten überwiegt sicherlich die Freude über das erreichte (Teil-) Ziel.   
Die Big Band des GSN (Leitung: Hr. Ohm) bereicherte - wie immer - die gelungene Abschiedsfeier. Mit viel "Drive" und Spielfreude rundete sie das Rahmenprogramm ab.
Freude herrschte bei den festlich gekleideten jungen Frauen und Männern der Abiturientia. Das Leben nach der Schule mag zwar noch recht unklar sein, doch lockt die große, weite Welt mit ihren vielen Möglichkeiten: "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben."
Herr Gödde (neben Frau Dulige) kurz vor seiner anspruchsvollen Rede, in der er einen Abriss der Werteverschiebung von der 68er-Bewegung bis in die Gegenwart zeichnete - zum ersten Mal mit audiovisueller Untermalung. Ein Ausschnitt des preisgekrönten Films "If" unterstrich anschaulich den Gedankengang seiner Rede.  
Unter der Leitung von Herr Fockenbrock begeisterte der Lehrer-Schüler-Chor die erfreut lauschenden Gäste.

Eine Einlage der besonderen Art war das Harfenspiel der Abiturientin Jenny Ruppik. Ergriffene Stille herrschte, als Jenny ihr Solo darbot - und die Zuhörer staunten über die unvermuteten jazzigen Klänge des melancholisch klingenden Instruments.
Die besten Vier des Jahrgangs und der beste Physiker wurden mit Buchgeschenken geehrt. Die Herren der (Er-) Schöpfung überließen die Leistungsspitze offenbar gerne der weiblichen Fraktion.
Noch einmal der Schüler - Eltern - Chor, der sich schon Stunden vorher auf seinen Auftritt vorbereitete. Der tosende Applaus belohnte die Mühe der Probenarbeit!
Text: Johannes Dachner
Gestaltung: Ilka Krautwurst


Fotos und Schlussredaktion: Eva Nicolin-Sroka




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