Der Höhepunkt

Der Höhepunkt...

 

Alljährlich der Höhepunkt sind die Spiele auf der Rollschuhbahn. Hier müssen die Lehrkräfte unter den kritischen (und zumeist wohlwollenden) Blicken ihrer (ehemaligen) Schüler ihr Können auf den verschiedensten Gebieten menschlicher Spielkultur unter Beweis stellen.

 

Da versuchen die einen (v.r.n.l.: Herr Jansen, Herr Austermann, Frau Krautwurst und Herr Fockenbrock) zu viert ein Portrait zu malen, und die Zuschauer wundern sich über das unterschiedliche Verständnis  der menschlichen Physiognomie (für die Nicht-Abiturienten: das ist die Lehre von den Gesichtszügen!). Ohne Zweifel: als freie Künstler würden diese Kollegen wohl verhungern...

Derweil treten andere (Herr Gödde und Herr Kallmeyer) in Schumis Fußstapfen. Mit atemberaubender Geschwindigkeit durchkreuzen sie den Parcours, während die staunende Schülerschaft bemerkt, was so alles in Lehrerbeinen steckt. Besonderes euphorisierte Hochgeschwindigkeitsfanatiker benötigen dann auch schon mal einen Helm (im Bild - unterm Helm-: Herr Kallmeyer). Wer weiß, welcher Sponsor demnächst sein Firmenlogo auf den Overall und den Schutzhelm dieses hoffnungsfrohen Nachwuchsfahrers drucken lässt.

Wer viel im Kopf hat, muss es auch in den Armen haben! Und so mussten einige Lehrer sich in dem männlichsten aller Wettkämpfe (dem Armdrücken), mit ihren Schülern messen. Allerdings gab es einige Schwankungen in den Gewichts- und Leistungsklassen: Herr Römer musste gegen einen doppelt so großen (und doppelt so starken) Gegner  (Dominik Hansjürgen) antreten, dem er trotz einer großen Portion Hirnschmalz und vollem Körpereinsatz nach langem, zähen Ringen unterlag (von dem Gemetzel liegen uns Gott sei Dank keine Bilddokumente vor).

Herr Prisett dagegen (s. links) musste sich mit der stärksten Schülerin der Jgs. 13 (Tanja Schiermeyerr) messen. Leider dringen die Frauen auch in die letzten Domänen männlichen Kräftemessens ein - und zu allem Überfluss gewinnen sie dann auch noch! Augenzeugen jedoch wollen einen Betrug des Wettbewerbs beobachtet haben: angeblich soll der Lehrer seine Niederlage vorgetäuscht haben. Die Redaktion meint dazu: wohin soll das führen, wenn man keinem Beamten mehr Glauben schenken kann?

Das architektonische Können stand als letzte Aufgabe auf dem Programm. Hier konnten die Lehrer (Herr Arend und Herr Dierks) aus dem reichen Erfahrungsschatz ihrer Kindheit schöpfen. Manch eine Erinnerung an den gemeinsamen Urlaub mit Mama und Papa (bzw. mit den eigenen Kindern) mag sie zu ihren kühnen Bauten inspiriert haben. Ob barock-schwulstig, streng neoklassizistisch oder postmodern-schnörkellos: hier wurden alle Geschmäcker zufrieden gestellt. Des Volkes Stimme fällte schließlich das Urteil! Vielleicht denkt der Gewinner (Herr Arend) nun über eine zweite Karriere nach - z.B. als Sandburgenarchitekt auf Amrum?

 

In einer fröhlichen Abschlusspolonaise feierte die euphorisierte Schulgemeinde die spannenden und heiteren Darbietungen. Allen Beteiligten soll an dieser Stelle für diesen gelungenen Vormittag gedankt werden. Dass alles so reibungslos verlief, ist der guten Planung und dem vorbildlichen Verhalten unserer Schüler zu verdanken. Manch ein Jüngerer mag angesichts des abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramms wehmütig sein Abitur herbeisehnen.