Philipp Hasse bei Benteler-Automobiltechnik

 

 

SBO 2011 am GSN
2 Wochen bei Benteler-Automobiltechnik

Ein Bericht von Philipp Hasse, Jgst. 12

Um acht Uhr morgens an meinem ersten Praktikumstages bei Benteler habe ich zusammen mit anderen Praktikanten im Aus-und Weiterbildungszentrum eine kurze Einführung in die Tätigkeiten des Betriebs bekommen. Danach wurden wir zu unseren Abteilungen bzw. Arbeitsplätzen gebracht, einige von uns, darunter auch ich, zur Automobiltechnik an der Talle gebracht wurden.

Dort angekommen wurden wir von den jeweiligen Abteilungsleitern abgeholt. Da neben mir noch ein Praktikant einer anderen Schule in der Logistik tätig werden sollte wurden wir beide von dessen Abteilungsleiter abgeholt und bekamen einen spezifischeren Einblick in die Aufgaben der Benteler Automobiltechnik.


Außerdem wurde uns gesagt, was uns in den zwei Wochenerwartet und in welche Abteilungen wir kommen.
Meine erste Abteilung war das Magazin, ein Warenlager für Kleinteile, Werkzeuge und andere Dinge, die täglich im Betrieb gebraucht werden. Die beiden Hauptaufgaben im Magazin waren das Einräumen von angelieferten Waren und das Herausgeben von Waren an die Arbeiter des Betriebs. Jedoch bekamen diese die Teile nicht einfach so ausgehändigt, sondern mussten einen Materialschein mitbringen, auf dem die Kostenstelle, die Teile, die Menge und die Unterschrift einer befugten Person vermerkt waren.
Um 12 Uhr machte ich dann Mittagspause und arbeitete anschließend noch bis 15.45.
Die restlichen Arbeitstage begann ich jedoch bereits um sieben Uhr, damit ich schon eine Stunde früher Feierabend machen konnte. Im Magazin verbrachte ich dann auch noch den zweiten Praktikumstag.
Der Wareneingang, den ich am dritten Tag besichtigte, plant, soweit möglich, den LKW Verkehr auf dem Werksgelände. Das heißt, ein LKW parkt auf einem Parkplatz vor dem Gelände, der Fahrer kommt ins Wareneingangsbüro und sagt einem Mitarbeiter was er geladen hat und ob er gegebenenfalls wieder Leergut mitnehmen muss.
Der Mitarbeiter teilt ihm dann mit wo er parken und sich melden muss. Darüber hinaus muss er einen Gabelstaplerfahrer benachrichtigen, dass dieser den LKW ab- bzw. aufladen muss.
Ich habe im Wareneingang einem Mitarbeiter drei Tage lang über die Schulter gesehen und habe auch einige Aufgaben selbst erledigen können, wie z.B. gewisse Akten rauszusuchen oder zu sortieren und Excel-Tabellen mit Hilfe von Daten aus dem SAP-System anzufertigen.
Am ersten Tag der zweiten Woche wurde ich dann in den Versand geschickt. Wie der Name schon verrät, ist die Hauptaufgabe dieser Abteilung die Organisation des Versands von Waren. Auch hier wird im Büro viel mit dem SAP gearbeitet, was ich auch die meiste Zeit tat. Ich habe z.B. Lieferungen verbucht und Lieferscheine eingescannt um sie später ins SAP einzufügen und dort zu ordnen. Außerdem habe ich des Öfteren die Versandhalle aufgesucht und dort unter anderem Warenbegleitscheine gescannt und mir die Arbeit der Staplerfahrer angeschaut.
Nach drei Tagen im Versandbüro kam ich noch für die letzten beiden Tage in die Behälterlogistik, wo sich größtenteils darum gekümmert wird, dass das Leergut wieder dahin zurückkommt, wo es hingehört. Auch hier habe ich wieder mit dem SAP gearbeitet und darin Leergutsendungen verbucht.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen, da es war sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet. Ich konnte viel aus diesen zwei Wochen mitnehmen und bin im Nachhinein sehr froh dieses Praktikum gewählt zu haben. Somit auch ein Danke an die Praktikumsbeauftragten von Benteler.