Lucian Poth bei Fujitsu Siemens Comuter

 

Mein Praktikum bei Fujitsu Siemens Computers

 
Da für mich schon jetzt feststeht, dass ich mich später im Berufleben mit Informatik befassen möchte, habe ich meine zwei Praktikumswochen bei dem Unternehmen Fujitsu Siemens Computers verbracht.

Ich habe mich schon lange auf dieses Praktikum gefreut und war am ersten Tag sehr gespannt, was mich erwarten würde. Im Foyer bekam ich einen Besucherausweis und kurz darauf wurde ich von meinem Betreuer abgeholt, welcher mich an meinen neuen Arbeitsplatz führte. Nach einem kurzen Gespräch über das, was mich innerhalb der nächsten zwei Wochen erwarten würde, führte mich ein anderer Mitarbeiter durch das Gebäude. Zuerst haben wir uns den großen Serverraum angeschaut, danach ging es zum "Casino", welches bei FSC die Mensa ist. Nach einem Kaffee bzw. heißen Kakao haben wir uns noch verschiedene Konferenzräume und die Räume der Gewerkschaft angeschaut. Als die kleine Führung durch das Gebäude beendet war, musste ich mir meinen Arbeitsplatz einrichten  und dann bekam ich auch schon 

meine ersten Aufgaben. So mussten beispielsweise verschiedene Server upgedated und defragmentiert werden.

An den folgenden Tagen bekam ich meist kurz gezeigt, was zu machen war und  sollte dann verschiedene Aufgaben bearbeiten. Zum Beispiel sollte ich auf meinem zur Verfügung gestellten Computer andere virtuelle Rechner installieren und diese mit dem Internet verbinden. Außerdem habe ich die hausinterne Firewall gezeigt bekommen, musste diese ab und zu updaten oder habe den Plan des Serverraumes aktualisiert.

Während des gesamten Praktikums konnte ich bei Fragen jederzeit Mitarbeiter der ganzen Abteilung ansprechen. Diese waren alle sehr freundlich und hilfsbereit und da ich immer mit verschiedenen Aufgaben betreut wurde, habe ich auch nicht nur mit meinem Parktikumsbetreuer sondern auch mit vielen verschiedenen anderen Mitarbeitern zusammengearbeitet.

In der Mittagspause gab es in der Mensa verschiedene warme Malzeiten. Hier habe ich mich dann auch mit anderen Praktikanten von unserer Schule über das ausgetauscht, was wir in den verschiedenen Abteilungen des Unternehmens als Aufgaben zugeteilt bekamen.

Da die Abteilung, in der ich mein Praktikum absolviert habe sehr hardwareorientiert arbeitet, bekam ich auch viele Aufgaben zugeteilt, die gar nicht am Computer, sondern direkt an den Servern erledigt werden mussten. Es war zum Beispiel notwendig, einen ganzen Server mit neuen Blades 

(die einzelnen Computer) zu bestücken und diese mussten dann direkt im lauten Serverraum formatiert und neu installiert werden, damit sie für weitere Arbeiten zur Verfügung standen. Auch das Kabelgewirr hinter manch einem Server musste ab und an mal wieder sortiert werden. So ging schon mal ein Nachmittag damit vorbei, dass nur die Kabel von einem Server abgetrennt und aufgerollt werden mussten.

Zwei mal konnte ich auch an einer Telefonkonferenz teilnehmen, während der mit Standorten wie München oder anderen Städten zusammen neue Produkte diskutiert wurden.

Am vorletzten Tag versuchte ich dann noch mit einem Mitarbeiter eine M5000 neu zu installieren und lauffähig zu bekommen.

 

 

 

Insgesamt hatte ich während meines Praktikums eine schöne Zeit und bekam durch die vielen verschiedenen Aufgaben Einblicke in unterschiedliche Bereiche des Unternehmens bzw. dieser Abteilung. Auch wenn mir die Aufgaben dieser Abteilung zu sehr an der Hardware orientiert war, hat sich diese Praktikum auf jeden Fall gelohnt, da ich nun weiß, dass ich später lieber softwareorientiert arbeiten möchte und dank der tollen Mitarbeiter habe ich auch einen ersten Einblick in das Berufleben allgemein werfen können.

Weitere Bilder:

 Die M5000

Ein Server mit Blades

"Kabelgewirr" hinter einem Server

Ein Storageserver im Überblick

Typische Bürolandschaft der Abteilung

 
Text und Gestaltung: Lucian Poth