Andrea Höveken bei Wincor Nixdorf

SBO 2006
Mein Schülerpraktikum in der Firma
Wincor Nixdorf 

Es gibt wohl kaum jemanden, der weder von diesem großen, weltweit orientierten Unternehmen gehört noch den riesigen Firmenkomplex am Rande der Stadt bestaunt hat. 
Was die Firma aber eigentlich macht, ist vielen gar nicht bewusst.
Wincor Nixdorf ist weltweit einer der führenden Anbieter von IT-Lösungen für verschiedene Handelsunternehmen und Banken. Mit IT- Lösungen sind Automatisierungs- und Selbstbedienungssysteme wie Geldautomaten, Informations- und Transaktionsterminals oder auch Belegdrucker gemeint. Diese werden von Wincor entworfen, entwickelt, vermarktet und in der ganzen Welt verkauft. Dieses Profil der Firma weckte mein Interesse, so dass ich mich einige Monate vor Praktikumsbeginn um eine Praktikantenstelle im Marketingbereich des Unternehmens bewarb.

 

 

In der Zeit vom 06.02.2006 bis zum 17.02.2006 absolvierte ich mein Schülerpraktikum in der Abteilung „Banking Division Sales 1“. 
Meine Betreuerin war Frau Fechtler, die Sekretärin des Abteilungschefs. Sie erklärte mir nahezu alles über den Arbeitsbereich, den man als (Produkt-)Manager zu erledigen hat, beantwortete alle meine Fragen und war auch sonst immer sehr hilfsbereit.
Oft half ich ihr mit der Sekretariatsarbeit, was bedeutet, dass meine Aufgaben sehr vielfältig waren. Ich übernahm z.B. die Raumkoordination für der Meeting-Räume in der Abteilung; das heißt, dass ich überprüfte, ob die Räume passend eingedeckt waren und ob die Tische und Stühle sowohl sauber als auch ordentlich aufgestellt waren. Außerdem bestellte ich das für das Meeting notwendige Essen, indem ich sogenannte Beschaffungsanträge ausfüllte und versandt. 
Zu meinen Aufgaben gehörten Bestellungen jeglicher Art, die ich meist per Internet erledigte. Ich kümmerte mich neben Ausweisanforderungen für die im März stattfindende weltgrößte Computer-Messe CeBIT, auch häufig um Geschäftsreisen, d.h. ich buchte dienstliche Ausflüge z.B. nach Spanien oder in die Türkei oder recherchierte nach Flügen für Geschäftsreisen nach Amerika oder Asien. 
Das Praktikum verlief für mich äußerst positiv. Mir machte meine Arbeit Spaß, weil ich einen realistischen Eindruck darin bekam wie der Alltag eines Managers aussieht und was seine Tätigkeiten sind. Neben meiner Arbeit verhalfen mir auch die persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitern zu einer genaueren Vorstellung dieses Berufs und gaben mir authentische Einblicke in ein Weltunternehmen.
Vor allem genoss ich das angenehme und entspannte Arbeitsklima in dem Großraumbüro, ganz gegenteilig zu den landlaufigen Vorstellungen eines Großraumbüros, die ich zunächst auch mitgebracht hatte. Obwohl oder vielleicht auch gerade weil man auf ziemlich engem Raum zusammen arbeiten muss, werden immer wieder Scherze gemacht, die zur Auflockerung des Arbeitsklimas sorgen. Aber dennoch: keine hektische Betriebsamkeit, kein Lärm und vor allem kein Rauchen. Wie ich grundsätzlich feststellte, ist der Wille zur Teamfähigkeit neben Durchsetzungsvermögen, Zielstrebigkeit, Flexibilität und guten Fremdsprachenkenntnissen eine wichtige Vorraussetzung für einen Beruf, vor allem für den Beruf eines Managers.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Praktikum bei Wincor einen realistischen Eindruck vom Beruf des Produktmanagers vermittelt hat. Es hat mich also in meiner Berufsfindung durchaus weiter gebracht. Mein Dank gilt deshalb auch dem Unternehmen, das mir diese Erfahrungen ermöglicht hat.

 

 

 

Text und Fotos: Andrea Höveken
Gestaltung:
Julia Reinsch