Michelle Niestrath als Mediengestalterin bei Komma

Mein erstes Praktikum

Erfahrungen mit dem Berufsfeld Mediengestaltung
im Rahmen der SBO am GSN in der Jgst. 12


Man setzt sich an den Computer und legt los, so habe ich mir das Arbeiten im Berufsfeld Mediengestaltung vorgestellt, doch in den zwei Wochen Praktikum habe ich gelernt, dass dazu viel mehr gehört. Zunächst beginnt die Arbeit auf Papier, ein Konzept muss her, erst wenn das fertig ist und man eventuell auch noch benötigte Zeichnungen per Hand erstellt hat, beginnt die Arbeit am Computer.

Sitz der Firma Komma im Technologie Park bei der ich zwei Wochen Praktikum gemacht habe.

Endlich dachte ich, jetzt wird's erst richtig interessant, doch nachdem ich sieben Stunden vor dem Bildschirm gesessen hatte, fand ich es gar nicht mehr so spaßig, meine Augen taten weh und die ganze Zeit nur sitzen, war auch nicht immer angenehm, so kam ich dann ziemlich geschafft nach Hause.

mein Arbeitsplatz mit eigenem Computer und Scanner

und die Arbeitsplätze der anderen

Doch nach einigen Tagen hatten sich und meine Augen sich an die ungewohnte Arbeit gewöhnt und so ging es voller Elan weiter. Dabei habe ich aber nicht nur die Herangehensweise an ein solches Projekt und den Umgang mit den Programmen gelernt, sondern auch noch erfahren, dass ebenso Wissen über die Hardware benötigt wird. Außerdem habe ich mitbekommen welche Probleme nicht nur mit den Kunden, sondern auch mit den Druckerein auftreten können und welche Schwierigkeiten es bei der Farbwahl gibt. All diese Dinge waren für mich zu Hause nie wichtig, doch wenn die Daten an andere weitergegeben werden, gibt es vieles, auf das man achten muss. Das Praktikum hat mir gezeigt, wie vielschichtig der Beruf ist und was man alles können muss. Auf jeden Fall hat es mich in meiner Wahl bestätigt. 

Katharina selbst Auszubildende, hat mich während meines Praktikums betreut und mir alles Wichtige erklärt. Aber auch der Chef  persönlich hat mir mit Tipps und Tricks weitergeholfen.


Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich jedem nur empfehlen, ein Praktikum zu machen, bevor man sich für einen Beruf entscheidet, da selbst bei noch so genauen theoretischen Kenntnissen die Praxis oft ganz anderes aussieht und man einen viel besseren Einblick in den Beruf bzw. in das reale Berufsleben erhält. Vorstellung und Wirklichkeit liegen häufig weiter auseinander als man glaubt.

Fotos, Text u. Gestaltung: Michelle Niestrath