Kristin Pasel im Zentrum für Zahnheilkunde

Bericht über das Praktikum im Zentrum für Zahnheilkunde

Schon Monate vorher habe ich mich auf mein Praktikum gefreut. Da ich schon seit der 7. Klasse Zahnmedizin studieren wollte, beschloss ich zuvor in einer Zahnarztpraxis ein Praktikum zu machen. Das Zentrum für Zahnheilkunde erschien mir die beste Adresse, da dort zum einen 3 Zahnärzte arbeiten, aber auch ein Zahnlabor mit Zahntechnikern beschäftigt sind.
Der erste Tag war sehr aufregend, weil es so vieles zu entdecken gab. Ich wusste ja nicht wie modern die einzelnen Behandlungsräume eingerichtet sind. In jedem Raum gibt es einen Fernseher, ein Röntgengerät und eine dentale Kamera mit der man den Patienten den Mundraum auf dem Fernsehbildschirm zeigen kann.



Leider konnte ich die einzelnen Zahnärzte am ersten Tag nicht kennen lernen, da nur Herr Dr. Schladebach Schicht hatte. Dr. Teerling lernte ich am zweiten Tag kennen. Frau Grüschow erst in der zweiten Praktikumswoche. Überrascht war ich, als mir mitgeteilt wurde, dass ein Assistenzarzt - Herr Kersken - Anfang Februar dort seine Arbeit antrat. Dies war sehr nützlich. Denn so konnte ich im Laufe meines Praktikums viele Informationen über das Zahnmedizinstudium erhalten.





Die ersten Tage im Praktikum waren sehr anstrengend, da man acht Stunden auf den Beinen stehen musste. Das änderte sich nach ein paar Tagen, als ich selbst bei Patienten assistieren durfte. Natürlich war ich aufgeregt und nicht alles funktioniert gleich auf Anhieb. Jedoch halfen mir die Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen immer wieder mich zu bessern. Neben dem Assistieren, lernte ich auch, wie man die Behandlungsräume aufbaut und aufräumt, wie man die Trays (Instrumentenkästen aus Metall) aufräumt, säubert und sterilisiert (Steriraum), aber auch wie man Auftragszettel für die Zahntechniker im Zahnlabor schreibt.

 



Um mich schon einmal auf das Studium vorzubereiten, sorgte Herr Kersken dafür, dass ich Erstsemesterarbeiten machen konnte. So lernte ich das Aufwachsen eines geschliffenen Zahnes. Das heißt, ich musste einen Zahn mit Hilfe von Wachs und einigen Hilfsinstrumenten sowie einem Modellzahn wieder aufbauen, was viel Zeit beanspruchte (Erstsemesterarbeit1, Erstsemsterarbeit3). Während dieser Zeit, hatte ich viel mit den Zahntechnikern zu tun, die mir immer wieder hilfreich zur Seite standen (Zahnlabor, Gipsraum).





Alles in allem kann ich sagen, dass mein Praktikum mir den Beruf des Zahnarztes näher gebracht hat, da ich einen tieferen Einblick in diesen Beruf erlangte. Es zeigt mir, dass Kriterien, wie z.B. Einfühlungsvermögen, Verständnis, Geduld, Handgeschicklichkeit, Konzentration, aber auch Spaß im Umgang mit Patienten, sehr wichtig sind.

Text, Fotos: Kristin Pasel
Gestaltung: Christin Vollack, Michelle Niestrath