2005 Berufeparcour 9a und 9c 09.06.2005

Die Klassen 9a und 9c beim Berufeparcour
in der Aula des GSN am 10.06.2005

Am Freitag, dem 10.06.05, bekamen wir, die Jahrgangsstufe 9 unserer Schule, die Möglichkeit, in der dritten und vierten Schulstunde an einem Berufsparcour in der Aula teilzunehmen. Aber wir waren nicht die Einzigen, neben unserer Schule besuchten noch viele weitere Schulen aus dem Hochstift diesen Parcour um vorwiegend handwerklich orientierte Berufe kennen zu lernen.


Viele Firmen, unter ihnen das Großunternehmen Benteler AG, stellten uns folgende Berufe vor: Altenpfleger/-in, Bürokaufmann/-frau, Chemielaborant/-in, Elektroniker/-in, Energieelektroniker/-in, Fachangestellter/-e für Arbeitsförderung, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Gebäudereiniger/-in, Glasreiniger/-in, Industriemechaniker/-in, Mediengestalter/-in, Restaurantfachkraft, Speditionskauffrau/-mann, Steuerfachangestellter/-e, Verfahrensmechaniker/-in, Verpackungsmittelmechaniker/-in, Werkzeugmechaniker/-in und Zerspannungsmechaniker/-in. In diesen 19 Berufen konnten wir uns mit den Aufgaben der jeweiligen Bereiche vertraut machen und sogar selbst einfache, kleinere praktische Aufgaben lösen. So konnten wir als Altenpfleger/-in zum Beispiel Blutdruckmessen und dann den Wert  in eine Pflegetabelle für einen Patienten mit Uhrzeit und Datum eintragen, als Verpackungsmittelmechaniker/-in einen kleinen Karton basteln oder als Fachkraft für Veranstaltungstechnik ein Lichtpult bedienen. Die praktischen Aufgaben machten uns allen viel Spaß und wir haben dabei viel über die vertretenen Berufe gelernt, denn neben dem Praktischem wurden wir auch über die einzelnen Berufe gut informiert und bekamen bei einigen Branchenvertretern sogar Angebote für ein Praktikum oder gar eine Lehrstelle. Mit Hilfe eines Fragebogens sollte ein Kompetenz-Check uns darüber Auskunft geben, welcher Beruf am besten zu unseren Interessen und Fähigkeiten passte.


Für meine Mitschüler und  mich waren die Stunden zwar wirklich sehr interessant und informativ, aber für eine spätere Berufswahl keine große Hilfe, da die vorgestellten Branchen für Ausbildungsberufe warben, die an jene Schüler adressiert waren, die  nach der 10. Klasse die Schule verlassen, um eine Ausbildung zu beginnen. Die meisten von uns werden aber ihr Abitur machen, und viele werden studieren wollen, daher gehörten wir nicht ganz zu der Zielgruppe. An einigen Stellen ergab sich aber dennoch die Möglichkeit, sich über ein Studium der entsprechenden Fachrichtung zu informieren.

Alles in allem kann ich sagen, dass dieser Berufeparcour trotzdem für uns recht interessant war und wir auch einiges gelernt haben. Auch wenn wir nicht die eigentliche Zielgruppe des Parcours waren, hat es uns aus meiner Sicht zumindest viel über verschiedene Berufe verraten und uns somit auch einen praktischen Einblick in die Berufswelt gegeben.

Bildergalerie

Text: Jan Pöppel
Fotos und Gestaltung: Eva Nicolin-Sroka