2003 Messe "Zukunft und Beruf" im HNF

Messe "Zukunft und Beruf"  im HNF - 2. Teil

Informatik-Schülerinnen und -Schüler der Jgst. 10 und 12 des GSN informieren sich vor Ort

Wie schon vor zwei Jahren fand im nahe gelegnen Heinz Nixdorf MuseumsForum auch in diesem Jahr (1. Aprilwoche)  wieder die internationale Messe "Zukunft und Beruf statt", die von verschiedenen Kursen des GSN mit großem Interesse an den sich ihnen dort bietenden Möglichkeiten, sich zu informieren, neue Anregungen zu gewinnen, eine Vielzahl beruflicher Perspektiven kennen zu lernen sowie wichtige Kontakte zu knüpfen, besucht wurde. 
Nach einer kurzen Einführung  durch Frau Nicolin-Sroka konnten sich die Schülerinnen und Schüler verschiedener Informatikkurse vor Ort im HNF von den vielfältigen Möglichkeiten und Chancen im weiten Berufsfeld der Informationstechnologien und der Naturwissenschaften (Informatiker,  Ingenieure, Mathematiker, Physiker, Techniker) sowie über Firmen aus dem IT-Bereich und nicht zuletzt über entsprechende Fachbereiche von namhaften Universitäten  informieren.
Erfreulich ist das große Interesse der Mädchen an der bisherigen Domäne des überwiegend von Männern besetzten Berufsfeldes. Die jungen Damen scheinen voller Freude und Zuversicht in ihre berufliche Zukunft zu blicken.
Mit Ernst und Aufmerksamkeit folgen die Teilnehmer den Ausführungen und prüfen, welches der zahlreichen Angebote sie näher besichtigen wollen.
In einem künstlichen Windkanal konnte an diesem Stand die Leistungsfähigkeit von Rotoren zur Nutzung von Windkraft getestet werden. Die Besucher lernten, wie durch zum Teil geringfügige Umformungen der Rotorenblätter die Effizienz enorm gesteigert werden konnte. 
Zwei Prototypen von Minirobotern zeigten in diesem Modell die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Robotertechnik. Diese beiden liebenswürdigen Exemplare demonstrierten Verfeinerung der Seh- und Bewegungstechnik am Beispiel des Fußballspiels.
Ob das die Zukunft in unseren Stadien werden könnte?
Probieren geht über studieren- und deswegen testet ein Besucher die Reaktionsfähigkeit des kleinen Fußballwunders.
"Oh, ein Linux- Pinguin! Den will ich auch!" Doch viel interessanter als das Firmenmaskottchen war der Roboter, der in der Lage ist Muster und Strukturen seines Gegenübers zu erfassen. Die Funktion kommt dem der Leistungsfähigkeit des menschlichen Auges schon sehr nahe.
Einige Wissenschaftler prophezeien für das Jahr 2050 die erste Entwicklung eines Maschinenmenschen. Die Jugendlichen auf diesem Bild werden die rasanten Entwicklungen auf dem Sektor der Robotertechnik aus eigener Anschauung mitverfolgen und miterleben können. Vielleicht waren sie deswegen so fasziniert von diesem Stand.
Hier erklärt ein Konstrukteur die genaue Funktionsweise des künstlichen Kopfes bzw. Auges.
Nach höchst informativen und lehrreichen Präsentationen war mancher der Vorstellung seines künftigen Berufes ein Stück weit näher gekommen und kehrte um einiges an Perspektiven, Eindrücken und konkretem Wissen reicher in das vertraute GSN zurück.


Text: Johannes Dachner
Fotos und Schlussredaktion: Eva Nicolin-Sroka
Gestaltung: Melanie Kurzbuch, Hannah Sievers, Christina Joachim, Johannes Dachner