2001 Die 9e auf der IT-Berufemesse im HNF 05.03.2001

Die 9e auf der IT-Berufemesse im HNF

Und plötzlich waren wir mittendrin...

Wo? Das wussten wir am Anfang selbst nicht so genau. 

Wir, die Klasse 9e, standen in der riesigen Halle des HNF. Genauer gesagt, in der IT- (Informations- und Telekommunikationstechnik) Berufsmesse. 
 Doch was sollten wir hier? Uns Informationen von den diversen Unternehmen, wie Siemens, Techniker Krankenkasse oder Phoenix Contact holen? Gespräche mit den Kontaktpersonen suchen? Oder uns einfach alles angucken? Vier Jahre vor dem Abitur? Wir wussten es nicht so richtig, aber unser Deutschlehrer, Herr Sroka, hatte sich sicher etwas dabei gedacht. Also gingen wir zuerst zu dem, an diesem Tag, aktuellen Vortrag, zum Thema „Frauen im IT- Bereich“.

Allerdings verringerte sich die Teilnehmerzahl unserer Klasse im Laufe des 45minütigen Vortrags von 10 auf gerade mal 3 Personen. Was natürlich nicht heißen sollte, dass es langweilig war!

Vom fast leeren Auditorium ging es dann zurück in die Menschenmenge um die Informationsstände. Dort lagen Prospekte, CD-Roms und kleine Präsente aus, die wir uns mitnahmen und auch zu Hause angucken wollten. Die Angestellten der Unternehmen waren auch recht freundlich und versuchten uns, so gut es ging, über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche ihres Berufsfeld aufzuklären.

Die Universität war ebenfalls, in einem Nebengebäude, vertreten und informierte tatkräftig über die verschiedenen Studienangebote. Und wenn wir tatkräftig sagen, dann meinen wir auch tatkräftig. Man musste sich nur kurz an einem ausgestellten Projekt aufhalten, so kam auch schon jemand, der darüber informieren wollte. 

In unserem Fall war es ein Student des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik. Er klärte uns über den „aktiven Stereokamerakopf“ auf. Und das sage und schreibe eine knappe halbe Stunde! Er erzählte uns etwas über seine berufliche Laufbahn und über den oben genannten Studiengang an sich. Es war eigentlich recht interessant, jedoch war es schwer sich bei dem Stimmengewirr zu konzentrieren und genau zuzuhören. Nachdem wir uns dann von ihm verabschiedeten, wollte wir uns eigentlich noch etwas umsehen, doch die Zeit drängte. Unser Bus würde nicht auf uns warten, das war uns klar. Doch dem Studenten der Wirtschaftsinformatik war das nicht so klar. Er versuchte uns in ein Gespräch zu verwickeln, was ihm jedoch nicht mehr gelang. Allerdings schaffte er es noch, uns Informationsmaterial anzudrehen.

So kamen wir pünktlich zu unserem Bus und somit auch zur Französischstunde.

Insgesamt war diese Ausstellung sicherlich sehr interessant, für Leute, die sich mit dem IT- Bereich befassen wollen. Jedoch haben 2 Stunden nicht ausgereicht, um das große Informationsangebot zu überblicken. Auf jeden Fall war es eine gute Möglichkeit sich einen ersten Einblick in diese zukunftsorientierte Branche zu verschaffen. Übrigens: Frauen haben beste Berufsaussichten!

 

 

Foto-Galerie

Text: Kerstin Stember und Milena Thiele
Gestaltung: Nils Funke, Julian Gärtner und Sebastian Schlechter