5.10.2007 Methodentag Kl. 5 09.10.2007

Methodenschulung am GSN:
Methodentag für die Klassen 5 im Oktober 2007

   

Das Kollegium des Gymnasium Schloß Neuhaus hat in den letzten zwei Jahren an einer Fortbildung zur Unterrichtsentwicklung, getragen von der Bezirksregierung Detmold und dem Kreis Herford, teilgenommen. Von den unterschiedlichen Bausteinen der Fortbildung, die angeboten werden, hat ein Großteil des Kollegiums bereits den Baustein „Methodentraining“ erhalten.

Seit Oktober 2006 werden nun diese Ergebnisse der Methodenschulung an unsere Schüler weitergegeben. Im letzten Jahr wurde dies bereits mit der damaligen Jahrgangsstufe 7 umgesetzt, in diesem Jahr nahm bereits vor den Herbstferien die Jahrgangsstufe 6 und nach den Herbstferien die Jahrgangsstufe 5 teil.


 

Frau Kerper gibt eine Einführung in den Ablauf des Methodentags
 

Dabei kommt auch der Tageslichtschreiber zum Einsatz

 

Jede Klasse erhält dabei an einem Tag die Methodenschulung zusammen mit dem Klassenlehrer und unter der Leitung eines Mitgliedes der Methodengruppe des GSN (Frau Kerper, Frau Suwelack, Frau Conredel, Frau Seifert und Frau Morhenne, Herr Himmelmann). Für die Klasse 6 wurden unter anderem die Themen „Markieren und Strukturieren“ von Texten, das „Visualisieren“ von Unterrichtsinhalten auf einer Heftseite und das „Sinnerfassende Lesen“ eingeübt.

 
 

Lerntipps und andere Ergebnisse werden auf einem Lernplakat festgehalten
 

Mit der individuellen und selbstständigen Auseinandersetzung geht es los
 

Der Methodentag in den 5. Klassen stand ganz unter dem Motto „Lernen und Behalten“.
Zu Beginn wurden die Schüler für ihre Vorerfahrungen sensibilisiert, indem Probleme beim Behalten und wichtige Lernstrategien besprochen und bewusst gemacht wurden. Dazu gehörte zum Beispiel ein Lerntypentest oder die Feststellung, wie wichtig es ist, an Vorwissen zu einem Thema anzuknüpfen.
In der Erarbeitungsphase ging es darum, neue Lernstrategien zu finden und mit den Mitschülern zu diskutieren.
Ganz nebenbei lernen die Schüler an jedem Methodentag einige neue Lehrmethoden kennen, die auch in anderen Fächern benutzt und eingeübt werden sollen. Dazu gehört in der Jahrgangstufe 5 die Stafettenpräsentation oder die Präsentation von Kurzvorträgen.


Alle machen mit

 

Arbeitsblätter sind bei der Methodenschulung unabdingbar
 

Mit Hilfe des Fallbeispiels „Jan“ wurde das Gelernte bei unseren Fünftklässlern in der Praxis erprobt: Ein fiktiver Schüler „Jan“ beklagt sich über verschiedene Lernprobleme und wird daraufhin von den Schülern in einem Gespräch kompetent beraten.
Als praktisches Hilfsmittel zum Lernen und Behalten wird der PAUL, das persönliche Arbeits- und Lernbüchlein, eingeführt. Hier halten alle abschließend ihre Lerntipps und Vorsätze für die Zukunft schriftlich fest.


Ein wichtiger Schritt bei der Stafettenpräsentation: der Kurzvortrag
 

Ganz wichtig: Alle schenken dem Referenten ihre Aufmerksamkeit.
 

Trotz des inhaltlich dichten Tages waren unsere Schüler mit Spaß und Motivation bei der Arbeit, so dass die Methodentage  in der Erprobungsstufe mit Erfolg beendet wurden.
Es werden weitere Bausteine für die Klassen 7 und 8 im nächsten Jahr vorbereitet. Auch die Fortbildung des Lehrerkollegiums soll mit dem Baustein „Teamentwicklung“ bald fortgesetzt werden.


Jeder Vortrag ist anders.

Vorbereitung der Arbeitsergebnisse für das Gespräch im Plenum

 

 
Text: Kathrin Morhenne
Gestaltung:
Nelli Schachtschneider, Eva Nicolin-Sroka