GSN-Teams erfolgreich bei der WRO in Westerkappeln und Gießen 08.05.2018

Die Teams Mealworms und RME Robotik des GSN qualifizieren sich für das Deutschland-Finale

 

Schon am Samstag, dem 05.05.2018, qualifizierte sich das Team Mealworms (Kim Köpping, Kristin Meierfrankenfeld (beide GSN) und Amelie Wilper (MINTeresse) beim Regionalwettbewerb in Westercappeln für das WRO-Deutschlandfinale am 16. Juni in Passau.

Kim, Amelie und Kristin stellen ihr Projekt vor:

In dieser Saison heißt das aktuelle Thema „Food matters“, also auf Deutsch: „Essen zählt“. Dabei geht es darum, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung immer wichtiger wird. In Industrie- und teils auch Schwellenländern gibt es bereits ein breit gefächertes Angebot an Nahrungsmitteln. In Entwicklungsländern dagegen ist dies jedoch nur selten der Fall. Dort herrschen insgesamt schlechtere Lebensbedingungen.

Unsere Idee: Gemeinsam haben wir eine Maschine zum Verarbeiten von Mehlwürmern entwickelt. Hier werden die Mehlwürmer von den Larven bis hin zum verzehrfertigen Wurm gepflegt und in verschiedenen Stationen für den Verzehr verarbeitet. Mehlwürmer sind sehr gesunde Tiere und enthalten viele Proteine. Jedoch sind sie in Deutschland noch nicht weit verbreitet und viele Menschen ekeln sich vor ihnen, wobei sie in Asiatischen Ländern längst zu den Hauptnahrungsmitteln zählen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es viele potenzielle Möglichkeiten für eine gesunde und ausgewogene Ernährung gibt und Insekten zukünftig ein wichtiger Bestandteil davon sein werden. Durch das stetige Bevölkerungswachstum wird sich die Problematik der Lebensmittelknappheit vergrößern, weshalb unser momentanes System der Nahrungsmittelverteilung und -versorgung über kurz oder lang nicht mehr ausreichend sein wird. Daher ist es von Nutzen, sich schon jetzt frühzeitig über die zukünftige Versorgung Gedanken zu machen, Anregungen und Inspiration zu suchen und schon erste mögliche Projektideen zur Verbesserung der Ernährungs- und Nahrungsmittelsituation in Betracht zu ziehen und zu überdenken.

Am Sonntag, also unmittelbar nach dem WRO-Regionalwettbewerb am GSN, nahm das Team RME Robotik (René Ozimek (12 Jahre), Marlon Fest (13 Jahre) und Erik Rennerich (12 Jahre)), betreut von Frau Löcke, in der Open Category erfolgreich am Regionalwettbewerb der WRO in Gießen teil und sicherte sich dort mit dem ersten Platz ebenfalls die Qualifikation für das Deutschlandfinale in Passau.

René, Marlon und Erik stellen ihre Frühstücksbar vor:

René: Jedes siebte Kind geht morgens ohne Frühstück zur Schule. Die Gründe liegen meist darin, dass die Eltern keine Zeit haben oder keine Notwendigkeit darin sehen, den Kindern ein Frühstück zuzubereiten oder mitzugeben. Durch Stresssituationen wird dem Kind aus Bequemlichkeit eher Geld mitgegeben, um sich selbst zu versorgen. Diese Kinder leiden oft an Konzentrationsschwächen und zeigen allgemein schlechtere Schulleistungen. Des Weiteren sind die Kinder leichter reizbar und nervös. Wissenschaftlich nachgewiesen wurde, wer morgens ein gesundes Frühstück zu sich nimmt, verdoppelt seine körperlichen und geistigen Leistungen.

Marlon: Damit jedes Kind vor der Schule noch die Möglichkeit hat zu frühstücken, haben wir die Müslibar entwickelt. Jedes Kind kann in der Cafeteria mit Hilfe eine RFID-Chips an unserer Müslibar eine Portion Müsli bekommen. Die Kinder haben die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Müslis. Die Inhaltsstoffe der Müslisorten sind gekennzeichnet.
Die RFID-Chips können gegen Bezahlung erworben werden, bedürftige Kinder bekommen den Chip gratis.

Erik: Spannend war unsere Fragebogenaktion. Wir haben 150 Schülerinnen und Schüler unserer Schule befragt. Es stellte sich dabei heraus, dass viele Kinder morgens keine Zeit zum Frühstücken haben.

Beiden Teams einen herzlichen Glückwunsch für die tolle Leistung und schon jetzt viel Erfolg beim Deutschlandfinale im Juni!

Redaktion: Eva Nicolin-Sroka