MINT-EC-Camp Prototypenentwicklung 2019 26.12.2019

Das MINT-EC-Camp Prototypenentwicklung in Freiberg

Ein Bericht von Markus Witt

Das MINT-EC-Camp „Prototypenentwicklung” hat vom 16 -19.09.2019 in Freiberg an der TU Bergakademie Freiberg stattgefunden. Das MINT-EC Excellence-Netzwerk bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen.

Das Freiberger Camp hatte die Schwerpunkte: Was ist ein Prototyp, wie erstelle ich selbst ein Prototyp und inwiefern hilft mir dieser in der weiteren Entwicklung des Produkts weiter?

Einstieg und Planung (Mo, 16.09.2019)

Am ersten Tag hielt zunächst ein Professor der TU Freiberg einen einleitenden Vortrag zu Prototypen und gab uns darüber hinaus einen Einblick in die Studiengänge, die einen sehr starken Bezug zu Prototypen haben, wie z.B. additive Fertigung. Nachdem Zweier-Gruppen gebildet wurden, startete direkt die Praxis und uns wurde zunächst ein 3D-CAD Programm erklärt, mit welchem wir die nächsten Tage weiterarbeiten. Nach ein paar Vorführungen, parallelem Mitmachen und dem Selbstexperimentieren sollten wir nun ein Konzept zu unserem Projekt entwickeln und dieses auch in den nächsten Tagen verfeinern und erstellen. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einer kleinen Besichtigung der TU begaben wir uns zum Pi-Haus (unsere Jugendherberge) und verbrangen in der Gruppe noch etwas Zeit, bevor alle schließlich schlafen gingen, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein.

Projektarbeit und Terra Mineralia (Di, 18.09.2019)

Am nächsten Tag begaben wir uns wieder in den Computerpool und arbeiteten dort an unseren Projekten weiter. Das Projekt wurde durch kleine Übungen unterbrochen, die uns in unserem Vorgehen weiterhalfen. Nach der Fertigstellung der Arbeit wurde dieser durch Dr. Geipel an die PTZ Dresden weitergeleitet, welche unsere Prototypen druckten. Währenddessen fuhren wir zum Schloß Freudenstein und besuchten dort die Terra Mineralia, wo wir eine sehr interessante Führung über die Entstehung und Entdeckungen der Mineralien erhielten.

Prototypenzentrum (PTZ) Dresden und additive Fertigung (Mi, 18.09.2019)

Am Mittwoch wurden wir über die verschiedenen additiven Fertigungstechniken informiert und inwiefern diese uns in unserer weiteren naturwissenschaftlichen Laufbahn begegnen werden. Im späteren Verlauf des Tages fuhren wir nach Dresden zum PTZ und haben dort einen Vortrag zu Prototypen gehört sowie eine Führung durch die Werkstatt erhalten. Dies war auch der Tag, an dem wir unsere fertiggestellten Prototypen vom PTZ bekamen. Nach dem Erhalten der Prototypen wurden uns noch einige Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg gegeben. Diese Verbesserungsvorschläge konnten wir dann nach dem Ankommen in Freiberg auf unsere aktuellen Projekte anwenden.

Abschluss-Präsentation (Do, 19.09.2019)

Leider wurde nun der letzte Tag erreicht. Dieser wurde genutzt, um unser Vorgehen und den fertigen Prototypen in einer Präsentation der Gruppe vorzustellen. Am Ende des Camps gab es noch eine kleine Diskussionsrunde, ob und inwiefern uns das Camp gefallen hat und was wir aus der Woche für die Zukunft mitnehmen konnten.

Abschließende Worte

Dadurch, dass wir nur die Vorgabe hatten einen Prototyp mit einem Bezug zu Freiberg zu gestalten, welchen man mechanisch in Bewegung setzen kann, kamen sehr kreative und außergewöhnliche Prototypen zustande, wie ein Schienenfahrzeug, ein Dampfhammer und vieles mehr. Alles in allem war das Camp ein Gewinn für jeden, da man neue Kontakte geknüpft hat, sowie neue Möglichkeiten für seinen weite

Fotos: MINT-EC
Text: Markus Witt, Q2