HPI-Camp Informatik 2019 (MINT-EC) 11.06.2019

Vier Schüler des GSN am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam

 

Im Zeitraum vom 31. März bis zum 04. April 2019 hatten die vier Schüler des GSN, Benedikt Prisett (EF), Leo Wehling (Q1), Jan Bohnenkamp (Q1) und Jonas Brand (Q1), die Möglichkeit, im Rahmen des MINT-EC Excellence-Schulnetzwerk, das HPI Camp Informatik in Potsdam zu besuchen. Das Thema der Veranstaltung war „Hardware-Programmierung mit dem ESP32“. Dazu wurden in 5er-Gruppen Projekte entwickelt, die sich konkret mit der Frage „Wie kann Hardware unser Leben vereinfachen?“ beschäftigten.

Der erste Tag startete mit einer Vorstellung des Hasso-Plattner-Instituts und einer anschließenden Führung über den Campus. Ebenfalls auf dem Programm standen, neben ersten Kennenlernspielen, auch Einführungen in die Programmiersprache C++ sowie in die Hardwareprogrammierung. Diese sogenannten „Input-Sessions“ waren an den Kenntnisstand eines jeden einzelnen angepasst, sodass ein individueller Einstieg gewährleistet werden konnte.

Am nächsten Tag begann dann die Projektphase. Nach einer ausgeglichenen Einteilung der Gruppen durch die betreuenden Studenten des Instituts wurde zuerst die Methode „Design Thinking“ vorgestellt, mit deren Hilfe die Gruppen eine Projektidee für die kommenden Tage entwickeln sollten. Damit die Projektarbeit später auch optimal umgesetzt werden konnte, wurde ebenfalls ein Vortrag über Projektmanagement gehalten, der noch einmal viele hilfreiche Tipps beinhaltete, wie beispielsweise Informationen zum Umgang mit „Project Canvas“, einem visuellen Instrument des Projektmanagements. Im Anschluss daran konnten die Teams nun endlich anfangen, ihre neu entworfenen Ideen umzusetzen.

Die eigentliche Arbeitsphase dauerte die kommenden zwei Tage an, wobei zwischendurch immer wieder kurze informative Vorträge gehalten und sogenannte „Warm-Ups“ durchgeführt wurden. Dabei handelt es sich um kleine Spiele, die die Gemeinschaft der Gruppe festigen sollten. Zudem wurden die Teams während ihrer Arbeit sehr aufmerksam von den HPI-Studenten unterstützt: sei es die Beantwortung von technischen Fragen oder die Bestellung von weiteren Teilen oder Verpflegung, die Studenten standen jederzeit bereit.

Am letzten Tag des Camps mussten die Projekte dann fertiggestellt worden sein, denn die Präsentation der Ergebnisse stand an. Auch dazu wurde zunächst einmal ein interaktiv gestalteter Vortrag gehalten, der Tipps für das Präsentieren und für die Nutzung rhetorischer Mittel bereitstellte. Im Anschluss daran hieß es dann für jede Gruppe, ihr Ergebnis den anderen Teilnehmern des Camps vorzustellen. Insgesamt kann man sagen, dass die Projekte der Teams für die kurze Erarbeitungszeit sehr gut gelungen sind.

Alles in allem war das HPI Camp Informatik eine sehr gelungene Veranstaltung, durch die man viel neues Wissen sowohl im Kontext zur Hardwareprogrammierung als auch im Bereich des Projektmanagements und der Arbeit im Team, vermittelt bekommen hat. Darüber hinaus hatten alle Schülerinnen und Schüler die Chance, sich mit vielen verschiedenen Jugendlichen auszutauschen, die sich nicht nur alle im selben Alter befinden, sondern auch dieselben Interessen teilen. Insgesamt kann man also sagen, dass auch dieses MINT-Camp eine sehr gute Ergänzung und Abwechslung zu dem normalen Schulalltag der Jugendlichen war und sie somit viele neue sowie essentielle Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln konnten.

Fotos und Text: Jan Bohnenkamp und Jonas Brand, Q1
Gestaltung: Eva Nicolin-Sroka