Girls' Day (Mädchen-Zukunftstag)

Der Girls' Day am GSN

 

Ein MINT-Tag für Mädchen mit langer Tradition

 

Der Girls' Day gründet sich am GSN schon eine sehr lange Tradition und fand in den beiden ersten Jahren in Zusammenarbeit mit der Arbeitsbereich "Frau, Wirtschaft und Beruf" der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn statt. Der Kontakt entstand im Rahmen einer Messe im Heinz Nixdorf MuseumsForum und prägte die weitere Gestaltung des Girls' Day erheblich.

In den beiden ersten Jahren fand der Girls' Day mit begleitenden Veranstaltungen vor und nach dem Termin statt, im Rahmen derer mit den Mädchen diskutiert und ihrer Neigung zu technikbezogenen Berufsbildern erfragt wurde. Die Praktikumsstellen wurden zur Verfügung gestellt und die Mädchen konnten sich im Rahmen der angebotenen Praktikumsplätze "ihren" Platz in einem gewissen Rahmen aussuchen.

Hatte vor dem Tag in beiden Jahren so gut wie kein Mädchen vor, sich eher technisch zu orientieren, so stellte sich das Ergebnis der Befragung nach dem Girls' Day deutlich anders dar. Diese Erfahrungen waren eine starke Motivation für intensive eigene Initiative, um interessierten Mädchen an diesem Tag Möglichkeiten in geeigneten Unternehmen der Region zu anzubieten.

Diese Initiative fand ihren Ausgangspunkt und ihre Unterstützung durch die zahlreichen im Laufe der Zeit entwickelten Kooperationen insbesondere mit IT-Firmen der Region, aber auch großen Unternehmen wie Benteler, Siemens, Wincor Nixdorf (heute Diebold Nixdorf, Fujitsu u.v.a.m. Neben diesen und insbesondere den mittelständischen Unternehmen wie TEAM, Connext, Net at Work oder aktuell auch ORDIX stellen auch Bildungseinrichtungen wie das bib International College dem GSN in jedem Jahr ein großzügiges Kontingent an Plätzen für Mädchen zur Verfügung.

So beinhaltet der Girls' Day in jedem Jahr eine intensive Vorbereitung mit Information der Mädchen über in Frage kommende Unternehmen und letztlich auch eine "Begleitung" an diesem Tag in Gestalt eines kurzen Besuches, um einerseits den Mädchen das Gefühl zu vermitteln, dass die Schule diesen Tag begleitet, andererseits aber auch den Unternehmen eine wertschätzende Rückmeldung zu geben.

Trotz des damit insgesamt nicht unerheblichen Aufwandes ist die Resonanz immer sehr positiv und ein deutliches Zeichen dafür, dass diese Bemühungen unbedingt ausgeweitet und vertieft werden sollte.

Text: Eva Nicolin-Sroka