Josefskirche

Josefskirche

Etwas überrascht waren wir beim Betreten der Josefskirche in Mastbruch – „Ich denke, die katholischen Kirchen sind viel mehr geschmückt als die evangelischen!“ rief auch sogleich ein Schüler aus. Denn, in der Tat, St. Josef beeindruckt mit nachkonziliarer Nüchternheit und einer Beschränkung auf die katholischen essentials: Ein „Entengang“ durch die Kirche ließ uns den kreuzförmigen Grundriss nachempfinden, und den – mit modernen Bildern gestalteten Kreuzweg – an der Wand entdecken.


Gang durch die Kirche

 


Sich klein machen vor Gott

Blick gen Himmel gerichtet, erblickte man auch zwei Heiligenfiguren: Statuen, die den Hl. Josef und Maria darstellten, als Mittler zwischen Gott und die Menschen positioniert. Gemeinsam suchten wir die Marienkapelle auf, in die viele Katholiken sich zurückziehen, um in stille Zwiesprache mit der Mutter Jesu zu treten und gemeinsam mit ihr ein Gebet an Gott zu senden. Das Läuten der Glocken zur Wandlung durfte ausprobiert werden, ebenso die Gebetshaltung des Kniens.

Hinter dem Altar gab es den Tabernakel zu entdecken, und auch auf die Monstranz konnten wir alle einen Blick werfen. Die Wirkung des Tragens liturgischer Kleidung konnte ausprobiert werden, und bevor wir uns auch hier, wie die Parallelklassen in St. Heinrich, zum Vater unser um Altar und Ambo versammelten, bestand die Gelegenheit für alle, die es gern tun wollten, mit einem Körnchen Weihrauch über dem Weihrauchfass ein persönliches Gebet zu Gott zu senden.


Die Monstranz in der Kirche



Weihrauchkörnchen werden auf die Kohle gelegt



Text: V. Gnida; Gestaltung: Florentine Klenner, Theresa Brüggemeier