Frottage - ein Projekt der Jgst. 11 10.11.2006

Frottage - ein Projekt im Kunstunterricht der Jgst. 11

Nachdem die Schüler der Grundkurse Kunst Jahrgangsstufe 11 (G1,G2) sich durch ihre eigene praktische Arbeit mit der Frottagetechnik vertraut gemacht hatten, besuchten sie am 10. November 2006 die Ausstellung Max Ernst - Die Urschrift der Natur in der Städtischen Galerie in der Reithalle Paderborn - Schloss Neuhaus. Hier wurden vom 2. September bis zum 12. November 2006 direkt vor den Toren der Schule graphische Werke von Max Ernst aus der Sammlung Harald Loebermann ausgestellt.

Die Frottage (frz. frotter „reiben“) oder Abreibung ist eine graphische Abbildungstechnik, bei der das Oberflächenrelief eines Gegenstandes durch Abreiben meist mit Kreide, Graphit- oder Bleistift auf ein aufgelegtes Papier übertragen wird. Max Ernst verwendete dieses Abreibeverfahren in seiner Serie „Histoire Naturelle“ (1925) um fremdartig anmutende Landschaften, Wesen und Dinge aus solchen Abrieben von Holz, Blättern oder Stoffen zu komponieren. In seiner Serie „Histoire Naturelle“ katalogisiert Max Ernst eine surreale Naturgeschichte die er aus Versatzstücken der Wirklichkeit erschafft.

Mit Zeichenblöcken und Stiften ausgestattet fertigten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kompositions-Skizzen zu den Frottagen der Serie „Histoire Naturelle“ an und untersuchten diese hinsichtlich ihrer verschiedenen Wirklichkeitsebenen.
Die Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausstellung mit Interesse und ließen sich für ihre eigene praktische Weiterarbeit inspirieren.

Text: Esther Klapdor
Gestaltung:
Julia Reinsch


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