Umräumarbeiten in den Informatikräumen 2008 30.03.2008

Umräumarbeiten in den Informatikräumen

Seit Beginn des Schulbetriebs im Jahre 1972 gehört der Teppichboden zum Markenzeichen des Gymnasiums Schloß Neuhaus und schafft die unverwechselbar wohnliche Atmosphäre im Schulgebäude. Nach gut 35 Jahren war es an der Zeit, den mittlerweile überstrapazierten Teppichboden auszuwechseln.
Nach langen internen Diskussionen, ob nicht doch ein Kunststoffbelag eine pflegeleichtere, hygienischere und optisch schönere Alternative sei, wurde einhellig für die traditionelle und schallarme Variante votiert - auch vor dem Hintergrund, dass die Zeiten eines Umwelt belastenden Teppichverlegens längst vorbei sind.
 

Was im laufenden Betrieb unmöglich ist, ist selbstverständlich in den Ferien machbar. Und deswegen wird an den unterrichtsfreien Tagen der Bodenbelag peu à peu ausgewechselt. Dass damit eine ganze Menge "trouble" verbunden ist - insbesondere für den Hausmeister -, muss an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.
 

So sollten in den Osterferien weitere Räume und Flure mit dem neuen graubraunen Filz ausgestattet werden. Dass zuvor sämtliche Räume ausgeräumt und nach getaner Tat natürlich wieder eingeräumt werden mussten, liegt auf der Hand. 
Insbesondere die Computerräume und die Arbeitsplätze auf der Brücke standen im Blickpunkt. Nicht nur Tische, Stühle und Klassenschrank mussten "weg", sondern auch das gesamte technische Equipment musste systematisch abgebaut und so zurückgesetzt werden, dass die Lehrkräfte mit ihren Klassen wieder ein funktionierendes Netz am Montag nach den Osterferien vorfanden.
 

Während also das Gros der Schulgemeinde schon zu Hause in Ruhe von den stressigen letzten Wochen abschaltete, einige vielleicht schon fast auf den Skipisten oder sogar schon an sonnigen Stränden entspannten, waren einige Lehrer und Schüler physisch und psychisch sehr angespannt, am letzten Schultag bis in die Abendstunden zu räumen und am Ferienwochenende alles wieder an den rechten Platz zu stellen und in Gang zu setzen bzw. für die letzten Rückräumarbeiten am frühen Montagmorgen vorzubereiten.
Plug & Play ist dabei nicht unbedingt vorauszusetzen. Und letztlich funktionierte (fast) alles, als ob Heinzelmännchen am Werk gewesen wären.
 

Nur im Medienraum war den Handwerkern wohl der Teppichboden ausgegangen und die elektrischen Anschlüsse am Lehrerpult warten auch noch auf einen freundlichen Elektriker, der sich ihrer annimmt und die Voraussetzungen dafür schafft, dass auch der Präsentationsrechner wieder genutzt werden kann.
 

1. Streich: Die Ausräumaktion in Raum 120

In Reih' und  Glied im "Lager".

 
Nun können die Tische markiert und weggeräumt werden.
 
Langsam werden es weniger, vielleicht auch etwas zu langsam, denn es wartet doch noch eniges an Mobiliar.

 
Vor dem Informatikraum 1 stauen sich die Tische. Es wird voller als gedacht und daher muss gut überlegt werden.
 
Mit Elan werden die letzten Tische  ausgeräumt.

 
 Auch die Mäuse warten schon ungeduldig auf ihr Osterquartier.
 
Mit einem Foto wird genau festgehalten, wie die Kabelkanäle angeordnet sind, damit nach Ostern alles wieder hergerichtet werden kann.
 
Alle ist gestapelt und dicht gepackt - kaum noch Platz, um an die Geräte wieder heran zu kommen.

 
Zu guter Letzt wird noch ein bisschen für Ordnung gesorgt: Kabel werden zusammengelegt und ordentlich verpackt, Tastaturen und alle anderen Einzelteile (incl. Beamer und Zubehör) werden an geeigneten Stellen in Sicherheit gebracht.
Endlich geschafft - für heute jedenfalls.
Jetzt können die Osterferien - wenn auch etwas verspätet - beginnen.
   

Zweiter Streich: Die Einräumarbeiten in den Fachräumen der Informatik:

Der Informatikraum I musste zwangsweise als Abstelllager für die dazu kommenden Tische, Stühle und PCs des angrenzenden Informatikraums dienen.

Nach den vollendeten Renovierungen galt es dieses geordnete Chaos wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen.

Und da der Informatik-LK der Jgst. 12 das Glück hatte, diesen Raum am Montag morgen als erstes nutzen zu wollen, machte sich der Kurs gleich an die restlichen Arbeiten.

Nach einigen Umschichtungen, Zwischenlagerungen
und Neuplanungen  ...

 ... lichtete sich allmählich die Unordnung.

Was hier in Raum 120 möglicherweise noch an Ostereiersuche erinnert (man beachte das Osterei - eine Aktion der SV - am Beamer-Kabel), war in Wirklichkeit harte Arbeit.

Auch der Kabelsalat wurde gebändigt ...

... und die wurden Geräte erfolgreich angeschlossen.

   
   
Jetzt bleibt nur zu wünschen, dass kein Kaugummi, keine zertretene Kreide und auch nicht die unzähligen von den Kollegblocks abgerissenen Papierschnipsel oder etwas einfach auch zusammengeknüllte Papiertüten aus der Cafeteria den Boden verunstalten.
 
 
Text: Rainer Sroka
Fotos: Eva Nicolin-Sroka