GSN bei "Informatik überzeugt" im HNF - 2006

GSN bei "Informatik überzeugt" im HNF:
Lernwelten im Informatikjahr 2006

"Informatik überzeugt". So titelte die örtliche Presse nicht ohne Bezug auf den Slogan "Paderborn überzeugt" eine ausgezeichnet vorbereitete Ausstellung von vielen spannenden Schulprojekten im weltgrößten Computer-Museum, dem Heinz Nixdorf Museums-Forum.
Eingebettet in ein zweitägiges großes Programm, in dem Unternehmen, Hochschule und Schule ihre Trends und Innovationen vorstellten, ergänzt mit Fachvorträgen wie z.B. "Wie viel Informationstechnik braucht der Mensch?", zeigten die Schulen, wie der PC sinnvoll in den Unterrichtsalltag integriert werden kann.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Geschäftsführer des HNF Herrn Dr. Beiersdörfer stellte der Kabarettist und Kinderbuchautor Erwin Grosche verschiedene Schulprojekte vor und ging vielen Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Computern im Unterricht nach.

 

 

Ein Highlight der Veranstaltung:
Erwin Grosche stellt Projekte vor, lässt Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen
 und stellt Fragen an die Experten


Zwar erlebte die Ausstellung der Schulen keinen Massenansturm, doch etliche fachkundige und wissbegierige Besucher, unter ihnen auch die Schulleiter der ausstellenden Schulen, stießen auf auskunftsfreudige Teams, die ihre Projekte engagiert erläuterten.
Keine theorielastigen oder abgehobenen Projekte, sondern an der Schulwirklichkeit orientierte Konzepte, die über den reinen Informatikunterricht hinausgehen und zeigen, dass der Computer längst die Gestaltung von modernem und nachhaltigem Fachunterricht in allen Fächern fördert und zusätzlich Möglichkeiten erschließt: so ein erstes Fazit.

 

Schülerinnen und Schüler (Klasse 7b) ... ... und Lehrerinnen des Intranet-Projektes

Auch das Gymnasium Schloß Neuhaus war eingeladen, Beiträge aus dem Bereich Informatik/Mathematik vorzustellen. So zeigte das GSN das seit gut einem Jahr unter der Leitung von Frau Nicolin-Sroka erfolgreich erprobte Intranet-Projekt, in dem fachlich ausgebildete Oberstufenschüler ihren Mitschülern  der gesamten Schule zeigen, wie man mit dem schuleigenen Intranet (nicht: Internet) im Unterricht sowie in Eigenregie arbeitet. So können sich z.B. Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen in diversen Fächern mit den eingestellten Materialien auf eine Klassen- oder Kursarbeit vorbereiten und ihr Können erproben oder das Intranet als "elektronische Aktentasche" benutzen.

 
   


Darüber hinaus zeigte das GSN-Ausstellungsteam - unter der Verantwortung von Lehrerin Eva Meyer, unterstützt von den beiden Referendaren Fabian Rieping  und Elvira Schweitzer, wie Schüler im Fach Mathematik das Medium Intranet zur Präsentation eigener Lösungsvorschläge sowie zur Arbeit an dort zur Verfügung stehenden Aufgabensammlungen, deren Lösungen zur Kontrolle ebenfalls eingesehen werden können, nutzen und damit Arbeitsmöglichkeiten nutzen können, die weit über den traditionellen Unterricht hinausgehen. Eine individuelle Schülerförderung der anderen Art also.

 

Das Mathematik- und das Intranet-Team des GSN:
gemeinsam ein starkes Team
Eine gute Gelegenheit für
interessante Gespräche mit Experten

Die Veranstaltung rund um den Computereinsatz in Schule (und auch Hochschule) bot auch ein Forum für die Pflege alter und neuer Kontakte der Experten unserer Schule mit den Experten unseres Partnerunternehmens Siemens, der Universität, des HNF usw.

 
 


Neben zahlreichen Präsentationen von Schulprojekten zu den verschiedensten Themen  rund um das Lernen mit und den Einsatz von Computern im Unterricht präsentierten einige Schulen außerdem ihre aktuellen Projekte im Rahmen der Initiative der Universität Paderborn "Jugend gestaltet Zukunft", an der das GSN in diesem Jahr nach mehrfacher Teilnahme in den letzten Jahren leider nicht beteiligt war. Hier sind sicherlich unsere neuen Lehrkräfte mit engagierten Schülerteams vor allem in den Naturwissenschaften gefragt, an diesem spannenden, mit bis zu 2500 Euro geförderten, zukunftsorientierten Projekt-Wettbewerb teilzunehmen.

Das Schlusswort durch Prof. Engels
vom Fachbereich Informatik der Universität Paderborn

Fotos:  Rainer Sroka, Eva Nicolin-Sroka
Text:  Rainer Sroka