Ann-Christin Weimann


Ann-Christin Weimann


Die Welt


Die Welt ein Ball
entstanden mit einem Knall.
Oder wie die Gläubigen es sagen:
Sie ist entstanden in sieben Tagen.
Neben Erde Mars und Sonne
drehen sich in voller Wonne
Jupiter, Saturn und Uranus
alle wie in einem Fluss.
Und auch Merkur, Pluto und Neptun
drehen sich ohne zu ruhn,
einer fehlt ja noch, gebt Acht!
Venus heißt sie, auch sie ihre Reise macht.
Von Weitem sieht man weiß, grün, blau
dies sind die Farben der Erde, ganz genau.
Strengt man sich an: „oh schaut und seht!“
Irgendwo da, eine Mauer steht.
Nordsee, Atlantik, Mittelmeer,
Wasser hin, Wasser her,
wo auch manchmal ein Lueftlein weht,
deshalb heißt sie auch Blauer Planet.
Amerika, ob Süd, ob Nord,
Asien so ganz weit fort,
Australien das Kleine dort unten,
Europäer die Kunterbunten
und Afrika ist auch noch da,
direkt über der Antarktika.
Alle waren sehr verschieden
sind auch bis heute so geblieben.
Die einen haben Indianer,
die Karibik und Brasilianer.
Andere kriegen kaum die Augen auf,
doch ihre Sprache, die haben sie drauf.
Dann gibt’s da noch die Kängurus
ihn zu zuschaun ist ein Genuss.
Wie sie springen Tag für Tag.
Doch die Kaninchen sind eine Plag.
Viele Kulturen auf einem Fleck,
viele wollen hin, aber niemand wieder weg.
Das ist Europa, wo alles begann
auch wenn keiner genau weis, wann.
Tropen und Savanne,
unter afrikanischer Sonne.
Pinguine und Eskimos
in der Antarktis, da ist was los.
So sollten wir nur in Frieden leben
und uns einander die Freundschaft geben.
Doch es wäre ja gelacht
hätten da alle mitgemacht.
So begann der Krieg, die schweren Zeiten
mit vielen Toten und Gefreiten.
Manchmal wegen Religion,
das hat kein Ende, das wusst’ man schon.
Manchmal aber auch wegen Rassen,
sie konnten nicht anders als sich zu hassen.
Die Welt ist geteilt in Erste und Dritte,
dazwischen gibt es keine Mitte.
Die erste spielt die Welt,
die dritte hat kein Geld.
So kann es Klassenunterschiede geben,
in London oder New York, wo Menschen leben.
Not und Leid betrifft die Dritte,
dort rufen sie alle: „Oh helft uns bitte!!!!“
Doch neben Leid gibt’s auch die Natur,
mit ihrer vollen Pracht, der weiten Flur.
Gebirge oder Heiden
einfach schön und ohne leiden.
Rocky Mountains, Alpen, Anden,
wenn man möcht kann man überall landen.
Denn die Technik, die macht’s möglich,
in der Freizeit oder weil nötig.
So reisen die Leut’ mal nah mal weit
meistens wegen Urlaub manchmal auch Arbeit.
Ferien sind ein Genuss
ohne Arbeit, Schule oder Verdruss.
Doch auch sie haben leider ein Ende
und danach da kommt die Wende.
Die Schule beginnt früh um Acht,
Hausaufgaben werden gemacht,
so schreibt man hier noch auf die Schnelle,
ob wir dumm sind oder helle,
für Herrn Sroka ein Gedicht,
ob wir’s können oder nicht.