2004 Wincor World 04.02.2004

Wincor World 2004

Ein (Messe-) Erlebnis 
für Schülerinnen und Schüler des GSN


Die Farbe Schwarz war kleidungsmäßig ganz und gar angesagt - Wellness-Feeling einmal anders -, als sich 45 Schülerinnen und Schüler aus den Informatikkursen der Jahrgangsstufe 11 am Abschlusstag der Wincor Messe (5.2.2004) unter die zahlreichen Business-Profis der IT-Branche (ca. 8000 Besucher aus dem In- und Ausland; man spricht Englisch) mischten. Frau Nicolin-Sroka hatte wieder mit ihrem Kooperationspartner Siemens Business Education einen Besuch dieser wichtigen Messeveranstaltung vereinbaren können. Also: Raus aus dem Klassenzimmer und Hinein in die Wirtschaftswelt und IT-Zukunft - Schule vor Ort, nachmittags natürlich.

Zwei charmante und fachkundige Auszubildende von Wincor führten in den Welle-Messehallen zwei Gruppen durch die Hausmesse WincorWorld 2004, die - so Wincor-Chef Karl-Heinz Stiller - für das Unternehmen mit seinen 60 Partner-Unternehmen viel wichtiger ist als ein Auftritt bei der Computermesse CeBIT.
Der voll elektronische Einkaufswagen, der Mikrochip im Herren-Oberhemd oder der manipulationssichere Bankautomat sind nur einige der vielen hier präsentierten Highlights des stetig wachsenden Weltunternehmens Wincor-Nixdorf.
"Visions" und "Solutions" - im Bankenbereich wie im Handel: So reihte sich ein High-Tech-Produkt an das andere. Die jungen Informatik-Schülerinnen und Schüler legten einen ersten Stopp bei den ihnen  bekannten Geldautomaten ein; dort wurde von einem kompetenten Herrn sehr eindrucksvoll gezeigt, wie findigen und windigen Zeitgenossen mit ausgetüftelter Sensorentechnik künftig das Handwerk gelegt wird, wenn diese mit Spionage-Vorbauten den ahnungslosen EC-Karten-Kunden um sein Geld bringen wollen.

Im Bereich Retail erlebten die Schülerinnen und Schüler des GSN eine weitere Innovation, die sich wohl schon am Ende des Jahres in vielen Bereichen des Handels durchsetzen wird. Die sogenannte RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) wird den bekannten Strichcode, z.B. auf  Lebensmitteln oder auf Preisschildern von Kleidungsstücken, ersetzen. Der Vorteil dieser Weiterentwicklung besteht darin, dass betriebswirtschaftliche Prozesse, z.B. die Lagerhaltung, erheblich vereinfacht werden. Es ist darüber hinaus vorstellbar, dass z.B. ein unbezahltes Kleidungsstück bis zum Haus des vergesslichen Käufers verfolgt werden kann und dieser am nächsten Tag einen Brief bekommt, in dem freundlich aufgefordert wird, das Kleidungsstrich zu bezahlen oder zurückzubringen.

Am Ende eines sehenswerten Messe-Rundgangs konzentrierten die Business-Frauen und -Männer von morgen ihr Augemerk verständlicherweise auf die kleinen und großen Erfrischungsstationen, ehe sie dann noch einmal - dieses Mal auf eigene Faust - auf Erkundungstour gingen und so manches Gespräch mit den Experten führten.

Bei dieser "Entdeckungsreise" legten unsere Schülerinnen so viel Elan und Professionalität an den Tag, dass sie vom interessiert lauschenden Publikum schon mit Standbetreuerinnen verwechselt wurden. Und an die begleitenden Lehrer gerichtet, war zu hören: "Das will ich später auch machen." oder: "Das könnte ich mir gut vorstellen, das würde mir Spaß machen." Die Verantwortlichen aus der Marketing-Abteilung von Wincor-Nixdorf merkten stolz an, dass die Wincor-Messe bereits viele zukünftige Auszubildende  zum Einstieg in das Unternehmen inspiriert hat.

Fotogalerie

Fotos und Gestaltung: Eva Nicolin-Sroka