2009 BINGO-Tag

   
BING

BINGO-Tag an der Universität Paderborn

   

Der Maschinenbau nimmt mit 274 Unternehmen und ca. 42000 Beschäftigten eine Schlüsselposition innerhalb des Produzierenden Gewerbes in OWL ein. 6,5 Milliarden Euro Jahresumsatz und 43 Prozent Exportanteil sprechen für sich.
Das Projekt BINGO – Berufsoffensive für Ingenieur/innen in OWL soll diese Branche unterstützen und Schülerinnen und Schülern den Beruf des Ingenieurs näher bringen.

Auch 28 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 konnten im Rahmen dieses zu den diesjährigen BINGO-Aktivitäten zählenden Projektes an der Universität Paderborn in Begleitung des Chemielehrers Herrn Nothelfer mehr über das Arbeitsfeld Kunststofftechnik erfahren.
Zuerst wurden in einem kurzen Vortrag allgemeine Informationen über den Beruf des Ingenieurs gegeben. Neben Informationen über die verschiedenen Studiengänge speziell an der Universität Paderborn wurden auch die unterschiedlichen Anwendungsgebiete anhand von Beispielen aus dem Alltag dargestellt, z.B. die Herstellung eines Gaspedals oder Armaturenbretts im Auto.
Danach wurden in drei verschiedenen Praktika im „Labor“ der Universität drei verschiedene Fertigungsverfahren für Plastikteile exemplarisch vorgestellt: Das Spritzgussverfahren, die Blasfolienherstellung und die Granulierung. Dabei wurden sowohl Informationen über die verschiedenen Verfahren gegeben, man konnte sie aber auch praktisch „erleben“.
Nach einem Mittagessen in der Mensa der Universität endete die Veranstaltung schließlich gegen 14:00 Uhr. Damit hatten die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig die Möglichkeit, über die fachliche Information hinaus etwas Studentenleben zu schnuppern.
An dieser Stelle sei ein ganz herzlicher Dank an Frau Rademacher von OWL Maschinenbau gerichtet, die sich in einem intensiven Kontakt mit Frau Nicolin-Sroka vom GSN besonders dafür eingesetzt hatte, die Teilnahme des GSN an interessanten Aktivitäten im Rahmen der BINGO-Initiative zu ermöglichen. Diese freundliche Unterstützung ist vor dem Hintergrund, dass sich das GSN in besonderer Weise darum bemüht, Schülerinnen und Schüler für den MINT-Bereich zu interessieren, und versucht, ihnen Perspektiven für ihren beruflichen Werdegang auch im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu eröffnen, besonders dankenswert. Natürlich gilt der Dank auch den Mitarbeitern des Instituts für Kunststofftechnik von Prof. Schöppner, die sich hier neben ihrer eigentlichen Tätigkeit mit einem zusätzlichen Engagement für die Stärkung des ingenieurwissenschaftlichen Bereichs eingesetzt haben. 

   
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Fotos und Gestaltung: Christoph Rüthing
Text: Christoph Rüthing und Eva Nicolin-Sroka