Universität Paderborn, finnische Schule und GSN

Kooperationsvereinbarung zwischen Uni, finnischer Partnerschule und dem GSN perfekt

Paderborn - Schloss Neuhaus/Helsinki

Wie können Hochschulen und Schulen auf internationalem Parkett voneinander lernen und ihre neu gewonnenen Erfahrungen für den Bildungsbereich ihres Landes nutzen und auch die Sympathien ihrem Gastland gegenüber weiterentwickeln? Der schulische und akademische Austausch kann hier viel bewirken.
Ein Paradebeispiel ist die Kooperation zwischen Helsinki und Paderborn.
Das Gymnasium Schloß Neuhaus und die finnische Modellschule im Stadtteil Viikki in der Hauptstadt Helsinki, genannt Helsingin yliopiston Viikin normaalikoulu, praktizieren seit sechs Jahren eine sich stetig entwickelnde und verlässliche Partnerschaft, bei der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 9 in der familiären und schulischen Begegnung gute Kontakte pflegen.
Seit zehn Jahren bereits unterhalten die der Universität Helsinki angegliederte Top-Schule in Viikki und das Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) der Universität Paderborn gute Beziehungen. Lehramtsstudentinnen und -studenten beider Länder sammelten und sammeln schulpraktische Erfahrungen bei ihren jeweiligen Partnern. Auf deutscher Seite ist das Gymnasium Schloß Neuhaus die „Drehscheibe“ für die finnischen Gäste; Oberstufenkoordinator Rainer Sroka zeichnet dafür verantwortlich, dass die finnischen Studenten durch Schulhospitationen einen möglichst umfassenden Eindruck vom vielgliedrigen deutschen Schulsystem gewinnen und - neben interkulturellen Erfahrungen - erleben, wie das GSN den Europagedanken umsetzt.
Zwei Statements zeigen die Ernsthaftigkeit des Bemühens um Partnerschaft, die mit dem Kooperationsvertrag der drei Partner in eine Form gegossen wurde.
Frau Lara Gerhardt vom PLAZ: „Nach den langjährig guten Austauscherfahrungen haben wir nun ein offizielles Kooperationsabkommen geschlossen, um die Zusammenarbeit im Bereich des Schulpraktikums zu verstetigen.“
GSN-Schulleiter Bernhard Gödde: „Eine klassische Win-Win-Situation für alle Seiten.“ Und: „Europa braucht Bürger, die zur Verständigung und Zusammenarbeit bereit und fähig sind.“

Fotos: Eva Nicolin-Sroka