2011 Zukunft MINT 01.06.2011

Zukunft MINT 2010-2015 | Viktoria Mikus vertritt Deutschland

Die diesjährige "Einführungswoche" des Projektes "Zukunft MINT 2010-2015" fand am verlängerten Himmelfahts-Wochenende (02.06.2011 bis 06.06.2011 (Rückreise)) in der Akademie der Konrad Adenauer Stiftung in Berlin statt. Schülerinnen und Schüler aus 6 Schulen aus Deutschland, Polen und Ungarn sowie 3 "Schulbotschafter" aus weiteren deutschen Schulen haben im Rahmen dieses bisher einmaligen Projektes des Campus of Excellence die Gelegenheit, sich intensiv mit Themen aus dem Bereich MINT auseinander zu setzen. Parallel geht es um eine Förderung vieler wichtiger Kompetenzen im Hinblick auf den weiteren beruflichen Werdegang der durchweg besonders talentierten jungen Menschen, die im Rahmen des Projektes in bestehende Netzwerke hineinwachsen und mit der Unterstützung durch den Campus eigene aufbauen. Im aktuell zweiten Jahr wird es neben der "Einführungswoche" eintägige nach verschiedenen Ausrichtungen spezialisierte Workshops geben sowie ein dreiwöchiges Praktikum in den Sommerferien bei einem Unternehmen geben, für das sich die Teilnehmer schon im Frühjahr bewerben konnten. Ausgewählt und entschieden haben schließlich die mit dem Campus kooperierenden Unternehmen, welches Schüler-Team (jeweils 2 Personen) dann bei ihnen für drei Wochen mit an Bord sein und in die "Geheimnisse" der Unternehmensführung und entsprechender Tätigkeiten eingeführt und dabei im Sinne des Unternehmens mitwirken wird.

Der Abschluss der diesjährigen Aktivitäten wird dann das Abschlusssymposium in Rostock Anfang Oktober bilden, an dem dann die Ergebnisse der Arbeit in den Praktika präsentiert werden.

Gruppenbild

Gruppenbild der Teilnehmer der Einführungswoche in Berlin in der ungarischen Botschaft

In Berlin absolvierten die Teilnehmer nun drei intensive Tage, angefüllt mit einem spannenden Wirtschaftsplanspiel, einer Unternehmensanalyse, Workshops zu Themen der Präsentation, Erstellung wissenschaftlicher Texte, Projektmanagement und Social Media im Rahmen des Campus. In den bereits bestehenden vier Gruppen wurden die Teilnehmer von Experten aus Wissenschaft und Unternehmen gecoacht, erhielten Einblicke in zentrale gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und wurden mit einem Rundum-Paket an wichtigen Grundlagentechniken und Know how für das im Sommer bevorstehende Praktikum trainiert. Im Mittelpunkt jeder "Trainingseinheit" stand das eigene Handeln und Erproben der vermittelten Techniken - meist im fast immer international besetzten Team aus 4 bis 5 Personen.

In den kommenden drei Jahren dieses Projektes steht das Mentoring im Vordergrund. Aus diesem Grund nahmen an der Einführungswoche auch die zukünftigen Mentoren der Schülerinnen und Schüler teil. In der Regel handelt es sich dabei um Studenten in höheren Semestern, die den Herkunftsregionen der Teilnehmer zugeordnet sind und mit ihren "Schützlingen" auch eigene Aktivitäten planen und durchführen werden.

Workshop Workshop

Einen besonderen Höhepunkt der ereignisreichen Tage stellte der Empfang bei der ungarischen Botschaft durch den ungarischen Botschafter persönlich dar. Nach einem Referat des Botschafters zu seinen Aufgaben, die in diesem Jahr insbesondere durch die EU-Ratspräsidentschaft bestimmt waren und sind, stellten einzelne Schüler als Vertreter ihrer Länder das Projekt und seine konkreten Inhalte Ziele vor. Hier hatte Viktoria Mikus vom GSN einmal mehr Gelegenheit, ihre besonderen Fähigkeiten für die gemeinsame Sache einzusetzen. Mit einer souverän vorgetragenen Kurzdarstellung der teilnehmenden Schulen und der gemeinsamen Aktivitäten erwies sie sich als excellente Botschafterin der Projektes.

Natürlich gab es trotz der kurzen Zeit auch noch ein interessantes Rahmenprogramm. So diente der Ankunftstag zur gemeinsamen Erkundung der Stadt mit anschließendem Currywurstessen. Ein besonderes Highlight war auch der Barbecue-Abend in der Austern-Bar im Hauptbahnhof, genauer auf der Terrasse der Austernbar zwischen Hauptbahnhof und dem Hotel, in dem die Jugendlichen untergebracht waren - mit Blick auf das Kanzleramt, den Reichstag und natürlich die Spree, und das alles bei herrlichem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen. Am Rande erwähnt sei noch, dass die Austernbar für das GSN in besonderer Erinnerung ist: Hier feierte die Delegation des GSN nach dem Besuch in der Vertretung des Landes NRW die Verleihung des Deutschen Schulpreises 2008, bevor es mit der Auszeichnung für eine excellente Schule im Gepäck wieder nach Hause ging.

So waren die Tage in Berlin sicher für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis, angefüllt mit vielen interessanten Erlebnissen und wichtigen Erfahrungen und einem Blick auf die vor ihnen liegenden Perspektiven und die zukünftig zu treffenden Entscheidungen für den eigenen weiteren Lebensweg hinein in ein erfolgreiches Berufsleben.

Tag 1: Wirtschaftsplanspiel und Unternehmensanalyse | Tag 2: Workshops zu unterschiedlichen Themen
Tag 3: Workshops und Empfang in der Ungarischen Botschaft
Fotos und Text: Eva Nicolin-Sroka

Schuljahr 2010/2011