Tag 5, 05.10.2010

Tag 5, 05.10.2010

Hagia Sofia, Blaue Moschee & Basar

Am Dienstag, dem fünften Tag unseres Aufenthalts in Istanbul, fuhren wir zur Hagia Sophia und zur Sultan-Ahmed-Mosche, die in Europa auch als " blaue Mosche" bekannt ist. Auf dem Weg dahin machten wir einen Zwischenstopp bei der Schlangensäule und dem Obelisk.

Zuerst stand der Besuch der "blauen Mosche" auf dem Programm.  Ungewohnt für uns alle war, dass wir vor dem Betreten der "Blauen Mosche" unsere Schuhe ausziehen mussten, und mit Socken in die Moschee gehen mussten. Für die  Mädchen wurden Kopftücher angeboten, die sie tragen konnten, als sie in die Innenräume der Moscheen gingen. Uns alle beeindruckte die unglaubliche Größe dieses Bauwerks. Die blaue Mosche ist eines der wenigen islamischen Gotteshäuser, die 6 Minaretten hat. Minaretten sind die schmalen Türme, die um die Moscheen stehen, von dort aus werden die Gebete zu fast jeder Tageszeit gesprochen.
Die Sultan-Ahmed-Mosche wurde im Jahre 1609 in Auftrag gegeben, und bis 1616 fertig gestellt. Der Innenraum der Sultan-Ahmed-Mosche war ebenfalls sehr beeindruckend, aufgrund der sehr schönen Verzierungen, und vor allem der ernormen Größe.

Nachdem noch einige Fotos geschossen wurden ging es dann auf einem 2-minütigem Fußweg rüber zu Hagia Sophia. Die Hagia Sophia Sophia wurde im 6. Jhr. n. Chr. errichtet, und ist seit dem 1. Februar 1935 ein Museum. 
Nach der Besichtigung der beiden Moscheen ging es dann zum Großen Basar, auf den schon alle sehr gespannt waren...

Als wir am Basar ankamen erhielten wir von den Lehrern eine Karte von dem riesigen Verkaufsgebiet, damit wir auch den Weg zurück finden konnten. Wir markierten den Treffpunkt und gingen los. Auf dem Basar gab es allerlei Geschäfte insgesamt über 5000. Es gab Stände mit Uhren, Klamotten, Taschen, Dekoration etc. Wir hatten zwei Stunden Zeit um zu zeigen, wie gut wir auf Englisch oder Türkisch um den Preis handeln können.

Nach 2 sehr schnell vergangenen Stunden mussten wir alle wieder zum Eingang kommen, den wir nur dank der Karte gefunden hatten, da einigen die Orientierung auf dem riesigen Basar schwer viel.
Nachdem wir uns dann am Eingang getroffen hatten, gingen wir zum Bus. Der Weg dahin führte uns über einen kleineren "Gewürzbasar" auf dem wir uns dann noch 15 min umsehen durften.
Die Gewürze wurden in großen, offenen Säcken oder Fässern aufbewahrt, deshalb roch es auch sehr stark nach orientalischen Gewürzen. Nach 15 Minuten trafen wir uns am Ausgang des kleineren Basars und gingen gemeinsam zum Bus, mit dem wir dann zur Schule gefahren wurden.
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Text:
Moritz Seifert & Lennart Mills
Gestaltung: Michelle Dürksen