Besuch in Budapest

 

Besuch in Budapest

Donnerstag, 11.10.2007

An unserem fünften Tag in Ungarn haben wir die Hauptstadt Budapest besucht. Wir besichtigten viele Sehenswürdigkeiten und lernten auch einige Spezialitäten Ungarns kennen.
 

Eine der ersten Sehenswürdigkeiten, die wir besuchten, war der Heldenplatz, auf dem das gleichnamige Heldendenkmal steht. Am Fuße der 1929 eingeweihten Säule befindet sich eine Inschrift, welche lautet:
Zum Gedenken der Helden, die ihr Leben der Freiheit unseres Volkes und der nationalen Unabhängigkeit geopfert haben.

 
 

Weiter ging es mit dem Millenniumsdenkmal. Es besteht aus einer etwa 36m hohen Säule die die Figur des Erzengels Gabriel trägt. Er hält in den Händen die ungarische Krone und ein apostolisches Doppelkreuz. Wir haben erfahren, dass Gabriel so dem ersten ungarischen König Stephan im Traum erschien und ihm befahl die Ungaren mit dem Christentum zu bekehren. Zu Füßen des Erzengels begaben sich Reiterstatuen vom Fürst Árpád und anderen Stammesfürsten aus der Zeit der Landnahme. (siehe Bild links). Umgeben ist der Heldenplatz von der Kolonnade, dies ist eine Halbkreisförmige Säulenreihe, die als ein Heiligtum gilt. Zwischen den Säulen findet man Standbilder von Herrschern und bedeutenden historischen Gestalten.

Wir suchten auch den Zoo auf, welcher bereits 140 Jahre alt ist und über 2000 Tiere hat. Er hat viele Tierarten die bereits unter Atemschutz stehen. Auch einzelne Gebäude des Zoos stehen unter Schutz, nämlich unter Denkmalschutz wie z.B. das Jungstil-Elefantenhaus. Sehenswert ist auch das restaurierte Palmenhaus. Der Elefantenkopf über dem Eingangsportal stammt aus der traditionsreichen Keramikfabrik Zsolnay.

 
 

Nach einem etwas längerem Weg, den wir zu Fuß bewältigten, kamen wir zu dem berühmtesten Thermalbad Ungarns, dem Széchenyi-Bad, es hat die tiefsten und auch mit 75° heißesten Thermalbäder Budapests. Am letzten Tag unseres Aufenthaltes suchten wir es abermals auf um uns vor unserer langen Reise zu entspannen.

Doch bevor wir an dem Thermalbad angelangt waren, zeigte uns eine der ungarischen Lehrerinnen das Gundel Restaurant, in dem auch schon einige Prominente gegessen haben es ist eins der teuersten und auch bekanntesten der Stadt. Es befindet sich zentral in Budepest in der nähe des Zoos.

  
 

Nachdem wir ca. 1 Stunde Freizeit in der Innenstadt von Budapest hatten, gingen wir zu Fuß an der Donaupromenade entlang. Von hier aus hatten wir eine sehr gute Sicht auf den Burgpalast (Bild links). Die Residenz überragt die Millionenmetropole, da es das höchstgelegene Gebäude ist, man kann fast aus allen Richtungen seine Pracht erkennen. Der Burgpalast ist zudem nicht nur das höchstgelegene Gebäude es ist auch das größte und bekannteste Ungarns. Heute wird das prachtvolle Gebäude überwiegend von Museen aber auch für repräsentative Anlässe der ungarischen Regierung genutzt.

Wir besuchten außerdem wie in vielen anderen ungarischen Städten eine Kathedrale, die St.-Stephans-Basilika sie ist die größte Kirche von Budapest. Nicht nur von außen war dies eines der beeindruckendesten Gebäude unserer Reise. Im inneren konnte man die 96m hohe Kuppel heraufschauen an sich ein Mosaik befand. 

 
 
Insgesamt fanden wir, dass der Ausflug nach Budapest einer der besten war. Es ist  eine Stadt, die wir nochmals gerne besuchen würden.
 

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Text: Béke Pannewick
Gestaltung: Béke Pannewick