Besuch in Eger

 Besuch in Eger

Mittwoch, 10.10.2007

 

Am Mittwoch, dem 10.10.07, stand die Besichtigung der Stadt Eger und ihrer Burg, verbunden mit einem Besuch des Thermalbades an. 

Bekannt ist Eger vor allem durch die großen Weinanbaugebiete in der Umgebung. Das Stadtbild wird außerdem geprägt von barocken Bauten, dem Minarett aus der Zeit der osmanischen Herrschaft, von der zweitgrößten Basilika Ungarns und der mittelalterlichen Burg. Es war ein sehr schöner Tagesausflug, da das Wetter sehr gut war und wir viele neue Eindrücke sammeln konnten.

Die von 1831-1836 im klassizistischen Stil erbaute Basilika (Eszterházy tér) mit der größten Orgel in Ungarn.
   Hier ist der Eingang der schönen Basilika zu sehen.
  Das sehr enge, 35 Meter hohe Minarett der Stadt. Es ist das nördlichste osmanische Bauwerk in Europa. Und obwohl der Aufstieg der 93 Stufen schwierig und dunkel war, hat sich die Mühe gelohnt und wir konnten einen sehr schönen Ausblick genießen.
Der erste Programmpunkt war der Besuch des István-Dobó-Burgmuseums. Die Bauarbeiten wurden nach dem Einfall der Tataren im 13. Jahrhundert auf dem Berghügel (Várhegy) begonnen, wo schon zu Zeiten der ungarischen Staatsgründers König Stephan die Kathedrale und das bischöfliche Schloss stand. Zum Burghauptmann wurde 1548 István Dobó ernannt, der die Befestigungsarbeiten fortsetzte. Dieser hat das nach ihm benannte Burgmuseum bauen lassen, in welchem wir durch die Darstellung jedes Raumes als ein anderes Jahrhundert viel von der Geschichte der Stadt erfuhren.  

                Die Burgmauer mit den Kanonen. 

 
    Ein Bild von der äußeren Burgmauer.
     Der wunderschöne Ausblick  von der Burg aus
 über die Stadt Eger.
Am Ende des Tages haben wir das schöne Thermalbad besucht. Beeindruckend war, dass die verschiedenen Schwimmbecken extreme Temperaturunterschiede hatten, von +45°C bis hin zu +12°C. Anschließend sind wir zurück zu unseren Gastfamilien gefahren.
 
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Text und Gestaltung: 
Carolin Baranowski